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György Kurtág 90. Geburtstag


* 1926

19

Februar


* vor 93 Jahren
19.02.16

Der ungarische Komponist und Pianist György Kurtág feiert am 19. Februar 2016 seinen 90. Geburtstag. Geboren in Lugos, Rumänien, siedelte er 1946 nach Budapest über und studierte an der Franz-Liszt-Akademie Komposition bei Sándor Veress und Ferenc Farkas, Klavier bei Pál Kadosa und Kammermusik bei Leó Weiner. Von 1957 bis 1958 nahm er an Kompositionskursen bei Darius Milhaud und Olivier Messiaen in Paris teil. Heute gilt György Kurtág neben György Ligeti als der bedeutendste ungarische Komponist der Nachkriegsgeschichte. Anders als Ligeti verließ er Ungarn nach dem Aufstand 1956 nicht, sondern blieb zunächst in Budapest, wo er von 1967 bis 1993 an der dortigen Franz-Liszt-Musikakademie Klavier und Kammermusik unterrichtete. Als Komponist wurde er daher in der westlichen Musikszene kaum wahrgenommen. Erst Mitte der 70er Jahre wurde seine Musik allmählich in Westeuropa bekannt. So lud ihn 1993 das Wissenschaftskolleg zu Berlin für zwei Jahre als „Composer in residence“ der Berliner Philharmoniker ein. Im Jahr 1998 erhielt er den renommierten Preis der Ernst von Siemens Musikstiftung, 2001 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Universitätsstadt Tübingen und 2009 den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für sein Lebenswerk im Rahmen des 53. Internationalen Festivals für zeitgenössische Musik. 2001 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Heute werden seine Werke weltweit aufgeführt und liegen in diversen CD-Aufnahmen vor. Er schrieb vor allem Orchesterwerke, Chorwerke, Kammermusik und Werke für Soloinstrumente.

György Kurtág – CD-Einspielungen


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L’ Amour

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