Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzporträts

Birgit Nilsson 100. Geburtstag

Birgit Nilsson 100. Geburtstag
* 1918

17

Mai

Die Klassikwelt feiert den 100. Geburtstag der weltberühmten schwedischen Sorpanistin Birgit Nilsson. Geboren am 17. Mai 1918 nahe der südschwedischen Stadt Malmö, debütierte sie nach Abschluss ihrer 1941 begonnenen Gesangsausbildung 1946 in Stockholm als Agathe in Webers Der Freischütz. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte Anfang der 50er Jahre bei den Bayreuther Festspielen. Von da an war die gefeierte Wagner-Sängerin regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen sowie an den großen Opernhäusern der Welt, am Royal Opera House Covent Garden, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Pariser Oper und der Wiener Staatsoper und setzte als Hochdramatische Maßstäbe für Generationen. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Sieglinde in Die Walküre am 18. April 1954 noch vor der Wiedereröffnung des Hauses am Ring im Theater an der Wien. Noch im selben Monat sang sie dort Elsa in Lohengrin, Elisabeth im Tannhäuser, Senta in Der fliegende Holländer sowie Aida. An der wiedereröffneten Wiener Staatsoper war sie erstmals am 12. Dezember 1956 zu erleben, als Leonore in Fidelio. Sie sang allein an der Wiener Staatsoper insgesamt an 232 Abenden u.a. jene Partien, mit denen sie in die Operngeschichte eingegangen ist, die Brünnhilde in Der Ring des Nibelungen, die Isolde in Tristan und Isolde, die Elektra, die Salome, die Turandot und die Färberin in Die Frau ohne Schatten, aber auch Rollen wie Tosca, Lady in Macbeth, Amelia in Un Ballo in Maschera und die Donna Anna in Don Giovanni. 1984 nahm sie ihren Abschied von der Opernbühne und gab noch einige Jahre Liederabende. Ihre leuchtende, metallische Stimme ist auf zahlreichen Schallplatten dokumentiert, in ihrer Autobiographie "Mein Leben für die Oper" (Krüger-Verlag) schildert sie sehr persönlich die Stationen ihrer phänomenalen Karriere. Am 1. Januar 2016 ist Birgit Nilsson in ihrer südschwedischen Heimat im Alter von 87 Jahren gestorben.

Ivor Bolton 60. Geburtstag

Ivor Bolton 60. Geburtstag
* 1958

17

Mai

Dem britischen Dirigenten Ivor Bolton darf heute zum 60. Geburtstag gratuliert werden. Vielen gilt Ivor Bolton als einer der besten Barock-Interpreten, tatsächlich aber ist er auch ein aufregender Deuter der Sinfonien von Anton Bruckner, wie dies seine Bruckner-Einspielungen mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg bei OehmsClassics belegen. Geboren wurde Bolton am 17. Mai 1958 in Blackrod, Lancashire, England. Er studierte an der Universität Cambridge, am Royal College of Music und beim National Opera Studio in London. 1984 gründete er die St. James’s Baroque Players, von 1992 bis 1997 war er Musikdirektor der Glyndebourne Touring Opera und von 1994 bis 1996 Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra. Seit 1994 arbeitet er mit der Bayerischen Staatsoper zusammen und hat dort zahlreiche Neuproduktionen dirigiert. Als Gastdirigent war er bei den Festspielen in Glyndebourne, in Aix-en-Provence, beim Maggio Musicale Fiorentino und seit 2000 regelmäßig auch in Salzburg zu erleben. In seiner Zeit als Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg von 2004 bis 2015/16 entstand eine umfangreiche Diskografie, die auch jene vielgelobte Bruckner-Serie enthält. Mit Gründung des Dresdner Festspielorchesters wurde Ivor Bolton dessen Chefdirigent. Seit 2015 ist er Musikdirektor am Teatro Real in Madrid, sowie seit der Saison 2016/17 Chefdirigent beim Sinfonieorchester Basel. Er ist nicht nur an allen bedeutenden Opernhäusern zuhause, sondern gastierte auch als Konzertdirigent u.a. bei den BBC Proms, am Lincoln Center New York, beim Tonhalle-Orchester Zürich, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Wiener Symphonikern und dem Freiburger Barockorchester. Bleibt nur weiterhin viel Erfolg zu wünschen!

Ivor Bolton – CD-Einspielungen

Alexander Kipnis 40. Todestag

Alexander Kipnis 40. Todestag
† 1978

14

Mai

Alexander Kipnis war eine der führenden Sängerpersönlichkeiten seiner Zeit. Geboren wurde er am 13. Februar 1891 in Schitmor (Ukraine). Die siebenköpfige Familie war sehr arm. Nach dem Tod des Vaters musste der Zwölfjährige als Zimmermannslehrling die Familie unterstützen. Gleichzeitig konnte er auch als Sänger in der Synagoge zum Unterhalt beitragen. Mit 19 Jahren studierte er Gesang am Konservatorium in Warschau, anschließend in Berlin bei Ernst Grenzebach, dem Lehrer von Lauritz Melchior. Im Ersten Weltkrieg geriet er als Russe in Internierungshaft, wurde aber nach einem Konzert im Gefängnis unter Beobachtung entlassen und startete seine Opernkarriere an der Wiesbadener Oper. 1919–1930 war er an der Deutschen Oper Berlin, 1932–1935 an der Berliner Staatsoper, 1940 bis 1952 an der Metropolitan Opera. Seit 1924 war er bereits weltweit an den größten Opernhäusern und bei den bedeutendsten Festivals zu Gast, sowohl in seriösen als auch in Buffo-Partien. Bis 1933 sang er regelmäßig in Bayreuth. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten gehörte Kipnis der Wiener Staatsoper an, musste jedoch emigrieren und gab 1940 sein Debüt an der Metropolitan Opera. Dort war er bis 1946 tätig. 1947 erklärte er seinen Rücktritt als aktiver Sänger, als Gesangslehrer wirkte er in New York jedoch weiter. Alexander Kipnis besaß eine mächtige, aber fein nuancierende Stimme. Er galt auch als hervorragender Lied-Interpret. Seine Begabung für Fremdsprachen – er sprach fünf Sprachen fließend – erlaubten ihm die Pflege eines riesigen Repertoires. Sein Stimmumfang reichte vom tiefen D bis zum (baritonalen) fis'. Im Alter von 87 Jahren starb Alexander Kipnis am 14. Mai 1978 in Westport, Connecticut.

Alexander Kipnis – CD-Einspielungen

→ Alle Porträts


Empfehlung vom Mai 2013

CD der Woche am 13.05.2013

Telemann

Overtures pittoresques

Telemann

Bestellen bei jpc

Ouvertures pittoresques: Schon im Titel der CD deutet sich der Vorsatz an, Georg Philipp Telemann als Tonmaler vorzustellen. Auch Zeitgenossen stellten als spezifische Begabung fest, „ … dass keiner mit stärkeren Zügen malt und die Einbildungskraft mehr zu erheben weiß als er“: Das behauptete [...]

Klassik Heute
Empfehlung

⇑ nach oben

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc