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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Gidon Kremer 70. Geburtstag

* 1947

27

Februar

Am 27. Februar feiert Gidon Kremer seinen 70. Geburtstag. Er gehört seit jahrzehnten zu den führenden Geigern und Kammermusikern unserer Zeit und kann in diesem Jahr auch das 20-jährige Jubiläum seiner Kremerata Baltica begehen. Geboren in Riga in eine musikalische Familie, studierte er am Moskauer Konservatorium bei Daid F. Oistrach und gewann 1967 den renommierten Brüsseler Königin Elisabeth Wettbewerb. 1980 übersiedelte er nach Deutschland und setzte sich verstärkt für Komonisten wie Arvo Pärt, Alfred Schnittke und Sofia Gubaidulina ein, die damals hierzulande noch nicht allzu bekannt waren.

Mit dem1977 gegründeten Kammerorchester Kremerata Baltica förderte Gidon Kremer junge Musiker aus Estland, Lettland und Litauen und förderte das kulturelle Bewußtsein der Musiker aus dieser Region. Heute ist das Ensemble weltweit gefragt und kann auf 1.500 Konzerte in 50 Ländern zurückblicken. Aus Anlass des doppelten Geburtstags gehen Solist und Ensemble auf eine ausgedehnte Europa-Tournee, die am 18. Februar im Baltikum begann.

Gidon Kremer – CD-Einspielungen

Maurice André 5. Todestag

† 2012

26

Februar

Die steile Karriere des am 21. Mai 1933 in Alès geborenen französischen Trompeters Maurice André begann 1963, als er in München einen ersten Preis beim ARD-Wettbewerb gewann und Karl Richter ihn für seine Bach-Konzerte engagierte. Zuvor hatte er in verschiedenen Orchestern gespielt und bereits 1955 den Internationalen Wettbewerb von Genf gewonnen. Beim ARD-Wettbewerb sollte er eigentlich als Juror teilnehmen, da aber das Preisgeld bei einem möglichen Gewinn höher war als das Juroren-Honorar, entschied er sich kurzfristig zur Teilnahme am Wettbewerb und gewann. Er war jahrzehntelang einer der populärsten Vertrter seines Fachs und hat in seiner langen Karriere über 250 Tonträger veröffentlicht. Die barocken Konzerte von Albinoni, Hummel, Stölzel, Tartini und Telemann erlebten in seiner vitalen Interpretation im Konzert und auf Schallplatten einen wahren Boom. Insgesamt wurden Maurice Andrés Aufnahmen 15 Millionen Mal verkauft - der Beweis für seine ungeheuere Popularität. Aber nicht nur für die Barockmusik hat sich der Künstler eingesetzt. Neben eigenen Bearbeitungen für Trompete führte er auch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Werke auf, die für ihn geschrieben wurden, darunter ein Konzert für Trompete von Boris Blacher (1971) und Cahier pour quatre jours von Marcel Lewandowski (1978). Seine Solistenkarriere führte ihn rund um die Welt, daneben bildete er in den Jahren 1967-1978 als Professor für Trompete am Pariser Konservatorium unzählige junge Trompeter aus. Zu seinen prominetesten Schülern gehören Bernard Soustrot und Guy Touvron. Maurice André starb vor fünf Jahren am 25. Februar in Bayonne.

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