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Aktuelle Infos und Kurzporträts

Orlando di Lasso 425. Todestag

† 1594

14

Juni


* vor 487 Jahren
† vor 425 Jahren
14.06.19

Orlando di Lasso 425. Todestag

Orlando di Lasso / Musique En Wallonie

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Am 14. Juni 1594 starb in München der langjährige Hofkomponist Orlando di Lasso, der bereits zu Lebzeiten in ganz Europa gefeiert wurde. Sein Geburtsjahr wird mit 1530 aber auch mit 1532 angegeben, sicher ist, dass er in Mons im heutigen Belgien geboren wurde. Durch seinen Dienstherrn, den Vizekönig von Sizilien und kaiserlichen Feldherrn, Ferrante Gonzaga, kam er als junger Mann nach Italien und wurde 1552 Maestro di cappella an San Giovanni in Laterano in Rom. 1557 trat er als Tenorist in die bayerische Hofkapelle ein, deren Leitung er 1563 übernahm und trotz Abwerbeversuchen aus Frankreich und Sachsen bis zu seinem Tod beibehielt. Sein umfangreiches Œuvre umfaßt über 600 lateinische Motetten sowie Messen, Passionen, Madrigale und weltliche Chansons.

Orlando di Lasso – CD-Einspielungen

Henry Mancini 25. Todestag

† 1994

14

Juni


* vor 95 Jahren
† vor 25 Jahren
14.06.19

Henry Mancini 25. Todestag

Henry Mancini / harmonia mundi

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Henry Mancini war einer der bedeutendsten US-amerikanischen Komponisten. Seine Eltern waren vor dem Ersten Weltkrieg aus Italien in die USA gekommen. Mit zwölf Jahren begann Henry, Klavier zu spielen. Nach der High School ging er an die Juilliard School of Music nach New York. Big Band, Swing und Jazz waren seine künstlerische Wahlheimat. Bereits in den vierziger Jahren hatte er Kontakt zu den Swing- und Jazzgrößen seiner Zeit, so auch zu Benny Goodman. 1946 schloss er sich der neu formierten Glenn-Miller-Band an. Nach dem Krieg nahm er Kompositionsunterricht u.a. bei Ernst Krenek und Mario Castelnuovo-Tedesco. Ab 1952 arbeitete er als Komponist und Arrangeur mit diversen Filmstudios zusammen und schuf Filmmusiken zu allen Genres, was ihm insgesamt 18 Oscar-Nominierungen und vier Oscars einbrachte. Zu seinen bekanntesten Kompositionen gehören die Filmmusik zu Der rosarote Panther mit der berühmten Titelmelodie sowie Moon River aus der Filmmusik zu Frühstück bei Tiffany. Bereits seit den 1960er-Jahren gab Mancini regelmäßig Gastdirigate bei den großen amerikanischen und europäischen Sinfonieorchestern, bei denen er eigene Kompositionen und populäre Stücke seiner Filmmusik-Kollegen aufführte. Henry Mancini wurde am 16. April 1924 in Cleveland, Ohio, geboren und starb am 14. Juni 1994 in Beverly Hills/Kalifornien.

Henry Mancini – CD-Einspielungen

Ernest Chausson 120. Todestag

† 1899

10

Juni


* vor 164 Jahren
† vor 120 Jahren
10.06.19

Ernest Chausson 120. Todestag

Ernest Chausson: Poème de l'amour et de la mer / alpha

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Ernest Chausson war einer der bedeutendsten französischen Komponisten. Er wurde am 20. Januar 1855 in Paris geboren. Seine Eltern waren wohlhabend und ließen ihm eine ausgezeichnete und vielseitige Ausbildung angedeihen. Obwohl er sehr interessiert und begabt für Malerei, Literatur und Musik war, studierte er dem Wunsch der Eltern entsprechend Rechtswissenschaften und promovierte 1877. Anschließend war er für einige Zeit als Rechtsanwalt tätig. Sein Interesse für Musik war jedoch so stark, dass er 1879 begann, Musik zu studieren - zunächst privat, dann Komposition am Pariser Konservatorium bei Jules Massenet. Aus Verärgerung über eine Jury-Entscheidung des Prix de Rome verließ er 1881 das Konservatorium ohne Abschluss und nahm bis 1883 Unterricht bei César Franck. Danach wirkte Chausson als freischaffender Komponist und Pianist und pflegte die Gesellschaft bekannter Pariser Künstler in seinem Salon. Ab 1886 war er Sekretär der Société Nationale de Musique. Er reiste mehrmals nach Deutschland (unter anderem zu den Bayreuther Festspielen), um musikalische Eindrücke zu sammeln. Er kam am 10. Juni 1899 mit erst 44 Jahren bei einem tragischen Fahrradunfall ums Leben. Chausson gilt als Vorläufer des französischen musikalischen Impressionismus. Er komponierte zwei Opern (Hélène und Le Roi Arthus), eine Sinfonie, sinfonische Dichtungen (Viviane, Soir de fête, Hymne védique, Poème de l'amour et de la mer), ein Violinkonzert (Poème), ein Konzert für Violine und Klavier mit Streichquartett, Schauspielmusiken (zu Shakespeares Sturm und M. Bouchors Légende de Ste-Cécile) sowie Lieder, Kammer- und Klaviermusik.

Ernest Chausson – CD-Einspielungen

→ Alle Porträts



Empfehlung vom Juni 2014

CD der Woche am 30.06.2014

Rebel · Rameau

Rebel · Rameau

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Das eine Stück dieser Aufnahme ist eine eigenständige, sogenannte „Tanz-Symphonie“ oder „Simphonie nouvelle“, die auf einem „Programm“ (die Schilderung der unberührten Natur am Anfang der Schöpfung) basiert; das andere eine Zusammenstellung von Instrumentalsätzen aus einer Oper – dennoch zeigen Les [...]

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