Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Stiftung Mozarteum Salzburg: Bedeutende Schenkung von Mozart-Autographen
Zwölf originale Handschriften der Mozart-Familie aus der Sammlung Eggers
(v.l.n.r.) Ulrich Leisinger, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Mozarteum, die beiden Eggers-Erben, Jens Eggers und Susanne Eggers, Stiftungspräsident Johannes Honsig-Erlenburg, Foto: Wolfgang Lienbacher
Es ist in der fast 150-jährigen Geschichte der Internationalen Stiftung Mozarteum der seit langem relevanteste Neuzugang in der Sammlung: Zwölf originale Handschriften der Mozart-Familie aus der Sammlung von Hans Joachim Eggers gelangten größtenteils als Schenkung in die Autographen-Sammlung – allesamt kostbare Dokumente, die Mozarts faszinierende Persönlichkeit noch deutlicher zeichnen. Darunter ist die einzige Abschrift von Mozarts Miserere KV 85 aus dem Jahr 1770 aus der Hand von Leopold Mozart, zudem der Brief, in dem Mozart mit seiner Schwester 1787 den Nachlass des verstorbenen Vaters regelt, oder auch der Brief, in dem Wolfgang Amadé seiner Mutter 1778 erstmals von Aloisia Weber, seiner ersten großen, jedoch unerwiderten Liebe, berichtet. [29.11.2025]
Adventskonzert des ZDF mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Mit Elsa Dreisig, Benjamin Bernheim, dem Dresdner Kreuzchor und Dirigent Nicholas Collon
Adventskonzert in der Dresdner Frauenkirche. Foto: Jörg Simanowski
Alljährlich läutet das ZDF-Adventskonzert aus der stimmungsvoll beleuchteten Dresdner Frauenkirche die Vorweihnachtszeit ein, am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden steht Nicholas Collon. Bereits zum vierten Mal wirkt der Dresdner Kreuzchor bei der festlichen Stunde mit ausgewählten A-cappella-Werken mit. Das Konzert wird am 30. November 2025 um 17.55 Uhr im ZDF-Hauptprogramm ausgestrahlt und ist anschließend im Streamingportal abrufbar. [29.11.2025]
London Philharmonic Orchestra: Solist Sheku Kanneh-Mason erkrankt
Julia Hagen, Ivan Karizna und Raphaela Gromes übernehmen den Solistenpart
Raphaela Gromes, Foto: Gregor Hohenberg
Zu einer Änderung beim Solopart kommt es in den Konzerten des London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Edward Gardner. Aufgrund einer Verletzung an der linken Hand muss Cellist Sheku Kanneh-Mason seinen Auftritt für die Konzerte mit großem Bedauern absagen. Auf ärztlichen Rat setzt er seine Konzerttätigkeit bis Ende 2025 aus und plant, 2026 auf die Bühne zurückzukehren. Glücklicherweise konnten für die Konzerte hochkarätige Cellisten für den Solopart der Hebräischen Rhapsodie Schelomo für Violoncello und Orchester von Ernest Bloch gewonnen werden. Damit bleibt das Programm der Konzerte unverändert, das außerdem die erste Sinfonie von Edward Elgar sowie dessen italienisch inspirierte Konzertouvertüre In the South umfasst. [29.11.2025]
Premiere unter der Leitung von Marc Minkowski am Pariser Théâtre des Champs-Élysées
Jacques Offenbach als Robinson, Karikatur von Bertall, 1867. Foto: Sammlung Jean-Christophe Keck
Am 3. Dezember hat am Pariser Théâtre des Champs-Élysées eines der eigenwilligsten Bühnenwerke von Jacques Offenbach Premiere: Robinson Crusoe. Das hochkarätige Produktionsteam wird mit dem Regisseur Laurent Pelly sowie dem Dirigenten Marc Minkowski von zwei absoluten Offenbach-Kennern und -Könnern angeführt. Offenbach schuf seine recht freie Adaption von Daniel Defoes berühmtem Roman im Jahr 1867 für die Opéra-Comique – im Bestreben, auch abseits der satirischen Bouffonerien am eigenen Haus, seien sie noch so erfolgreich und einträglich, im Pariser Musiktheaterleben auch in anderen, wichtigen Genres endlich Fuß zu fassen. [29.11.2025]