Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Basel Composition Competition: findet 2027 im April erneut statt
Bewerbung seit dem 1. Dezember 2025 möglich
Die kommende Ausgabe des Basel Composition Competition (BCC) wird im nächsten Jahr vom 20. bis 23. April 2027 stattfinden. Komponistinnen und Komponisten können sich seit dem 1. Dezember 2025 auf der Webseite baselcompetition.com anmelden und ein neues, noch nicht aufgeführtes Werk für Kammer- oder Sinfonieorchester einreichen. Die Einreichfrist endet am 16. Oktober 2026. Nach Abschluss der Bewerbungsphase werden zehn bis zwölf Kompositionen von einer internationalen Jury aus renommierten Komponisten unter dem Vorsitz von Michael Jarrell ausgewählt und Ende November 2026 bekanntgegeben. [08.01.2026]
Bayerische Staatsoper: Gounods "Faust" als nächste Premiere
Inszenierung von Lotte de Beer, musikalische Leitung: Natalie Stutzmann
Natalie Stutzmann gibt mit Gounods "Faust" ihr Debüt als Dirigentin an der Bayerischen Staatsoper., Foto: Simon Fowler
Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, feiert die dritte Neuproduktion der Spielzeit 2025–26, Charles GounodsFaust, Premiere im Nationaltheater. Die Regisseurin Lotte de Beer inszeniert zum zweiten Mal an der Bayerischen Staatsoper. Mit der Kostümbildnerin Jorine van Beek und dem Dramaturgen Peter te Nuyl stellte sie sich 2017 mit Il trittico dem Münchner Publikum vor. Mit dem Bühnenbildner Christof Hetzer, der das Faust-Team komplettiert und 2011 bei Make no noise an der Bayerischen Staatsoper zu Gast war, hat sie bereits zahlreiche Produktionen realisiert, unter anderem bei den Bregenzer Festspielen und an der Volksoper Wien, der Lotte de Beer seit 2022 als Direktorin vorsteht. [08.01.2026]
5. Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Herbert Blomstedt, Foto: Matthias Creutziger
Im 5. Sinfoniekonzert erklingt unter der Leitung von Herbert Blomstedt Anton Bruckners Fünfte Sinfonie B-Dur. Für den schwedischen Dirigenten ist Anton Bruckner »der größte Symphoniker seit Beethoven«. Erst 16 Jahre nach ihrer Entstehung erlebte die 5. Sinfonie 1894 in Graz ihre Uraufführung, wo Bruckners Schüler und Gehilfe Franz Schalk als Kapellmeister wirkte. Bruckner selbst musste zu diesem Zeitpunkt, bereits schwer erkrankt, in Wien zurückbleiben – und so blieb seine Fünfte die einzige Sinfonie, die er niemals selbst gehört hat. [08.01.2026]
Meisterkurs von Nils Mönkemeyer an der HfM Hanns Eisler
Der international renommierte Bratschist lehrt seit Sommer 2025 in Berlin
Nils Mönkemeyer, Foto: Irene Zandel
Mit der Berufung des international renommierten Bratschisten Nils Mönkemeyer im Sommersemester 2025 gewann die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" einen der weltweit erfolgreichsten Künstler seines Faches für die Instrumentalausbildung. Prof. Mönkemeyer lehrte zuvor in München und hat bereits als Hochschullehrer hohes Ansehen erworben: Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnete ihn als „Hochschullehrer des Jahres 2024“ aus und ehrte ihn für sei beispielhaftes soziales Engagement, das er mit seiner Leidenschaft für die Musik und für die künstlerische Lehre zu verbinden weiß. [08.01.2026]