Der Rezensent muss eingestehen, die aus Rumänien stammende, aber seit langem in Frankreich tätige Pianistin Dana Ciocarlie (Jahrgang 1968) bislang übersehen zu haben, obwohl sie bereits vor einigen Jahren eine Gesamtaufnahme der Schumann-Klavierwerke vorgelegt hat, die durchwegs sehr positive Resonanz erhielt. Auf demselben Label (la dolce volta) erschien nun eine CD mit gemischten Programm: Musik, die vorwiegend auf rumänischer Volksmusik basiert. Ausgangspunkt bildet ein Spiel mit dem Namen der Künstlerin: Ciocârlie bedeutet im Rumänischen „Lerche“, und als solche porträtiert sie laut liebevollem Booklet-Interview mit ihrer Cousine quasi im Überflug verschiedene Landschaften der alten Heimat.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Sir Simon Rattle zu Gast in der Philharmonie Essen
Konzert mit dem Chamber Orchestra of Europe am 23. April 2026
Sir Simon Rattle, Foto: Johann Sebastian Hanel
Sir Simon Rattle hat die Musikwelt in den vergangenen Jahrzenten geprägt – als Chef der Berliner Philharmoniker, des London Symphony Orchestra und aktuell des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Eine enge Verbindung pflegt der aus Liverpool stammende Pultstar überdies mit dem Chamber Orchestra of Europe, mit dem er am Donnerstag, 23. April 2026, um 19:00 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast sein wird. Seit 2020 ist Rattle Ehrenmitglied des Klangkörpers, der 1980 gegründet wurde und in London beheimatet ist. [10.04.2026]
30 Konzerte vom 2. bis zum 10. Mai an verschiedenen Spielstätten in Lübeck
Catherine Larsen-Maguire, Foto: Miguel Barreto
Unter dem Motto „Freiheit!“ steht das diesjährige Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck (MHL). Vom 2. bis 10. Mai gestalten mehr als 250 Studierende und Lehrende in 30 Konzerten und über 50 Ensembles eine Festivalwoche, die sich musikalisch mit unterschiedlichen Facetten von Freiheit auseinandersetzt. Spielstätten in ganz Lübeck werden dabei zur Bühne für ein Festival, das in der deutschen Hochschullandschaft als einzigartig gilt. [10.04.2026]
Im Mittelpunkt der 246. Konzertsaison im Gewandhaus steht das Beethoven Festival Leipzig 2027
Das Leitungsteam des Gewandhausorchesters (v.l.n.r.): Bernhard Krug, Tobias Niederschlag, Frau Dr. Skadi Jennicke und Prof. Andreas Schulz. Foto: Martin Seifert
Zentrum der Spielzeit 2026/27 des Gewandhauses zu Leipzig ist das Beethoven Festival Leipzig 2027, anlässlich seines 200. Todestages. Mit einem Demokratie-Wochenende als Saisonauftakt, profilierten Themenschwerpunkten, prägenden Jubiläen sowie Ur- und Erstaufführungen entfaltet sich von diesem Mittelpunkt aus eine Spielzeit, die Musik als Haltung versteht – als Resonanzraum für Fragen von Freiheit, Verantwortung, Erinnerung und Zukunft. [10.04.2026]
Uraufführung der "Missa dolorosa" von Peter Schmelzer
Aufführung zum Jubiläum der Pfarrkirche St. Veit in Graz am 12. April 2026
2026 feiert die Pfarre Graz-St. Veit ihr 800-jähriges Bestehen. Der Dirigent und Komponist Peter Schmelzer nimmt dies zum Anlass für die Uraufführung seiner Missa dolorosa – gewidmet den leidenden Menschen unserer Erde. Die Komposition ist für das zeitgenössische Kirchenmusik-Repertoire geschaffen und funktioniert sowohl als Konzertaufführung als auch für den liturgischen Gebrauch und als szenisches Oratorium. [10.04.2026]
Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!
Ilya Shmukler
Concours Géza Anda 2024 • The Winner's Recital Beethoven | Schubert | Liszt | Bartók | Stravinsky
Prospero Classical 1 CD PROSP0117
Der russische Pianist Ilya Shmukler gewann 2024 den 16. Concours Géza Anda in Zürich, auf diesem Album dokumentiert durch Mitschnitte seiner Solovorträge aus den ersten beiden Runden. Shmukler glänzt hier insbesondere durch Temperament und intensiv ausgelotete, vorzüglich gestaltete Dramaturgie – ein sehr hörenswertes Debüt.
Ostern ist für die Christenheit das wichtigste Fest im Kirchenjahr: Mit Karfreitag als Gedenktag des Todes Jesu von Nazareth am Kreuz und Ostern als Fest der Auferstehung Jesu Christi beinhalten diese Feiertage den Tiefpunkt im irdischen Leben des Heilands
Hannah Morrison (Sopran)
Rahel Maas (Sopran)
Bethany Seymour (Sopran)
Elisabeth Popien (Alt)
Georg Poplutz (Tenor)
André Morsch (Bariton)
Die Kölner Akademie
Willi Kronenberg (Cembalo, Orgel, Leitung)