Im Vergleich zur Menge und hohen Qualität der Werke aus nahezu allen Genres, die Joseph Haas komponiert hat, ist die Diskographie dieses 1879 in Maihingen bei Nördlingen geborenen und 1960 in München verstorbenen Komponisten beschämend schmal. Zentrale Werke seines Schaffens wie etwa die Sonate c-Moll für Orgel, op. 12 (1907), die Sonate F-Dur für Horn und Klavier, op. 29 (1910), oder das Kammertrio a-Moll op. 38 (1912), haben es bis heute nicht auf einen Tonträger geschafft – ganz zu schweigen von den vielen Messen, Oratorien, Bühnen- und Chorwerken sowie Liedern mit und ohne Instrumentalbegleitung. Eine Komposition, die ich persönlich bis dato besonders schmerzlich auf CD vermisst habe, ist Haas’ einzige Violinsonate. Die tschechische Geigerin Ludmila Pavlová und die britisch-russische Pianistin Alissa Firsova haben sie nun für das Label Ars Produktion eingespielt, zusammen mit den übrigen Werken, die Haas für Violine und Klavier komponiert hat.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
"Der Rosenkavalier" bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden
Zwei Aufführungen am 17. und 24. Mai, jeweils um 16 Uhr im Festspielhaus
Julia Kleiter wird die Titelpartie im "Rosenkavalier" singen. Foto: Frank Schemmann
Wenn in Baden-Baden die Pfingstfestspiele beginnen, steht in diesem Jahr ein Werk im Mittelpunkt, das seit seiner Uraufführung 1911 nicht aufgehört hat, sein Publikum zu bezaubern: Richard Strauss'Der Rosenkavalier. Zweimal – am 17. und 24. Mai, jeweils um 16 Uhr – erklingt diese musikalische Komödie in einer halbszenischen Produktion im Festspielhaus Baden-Baden. Das Sängerensemble ist festspielwürdig: Julia Kleiter, in Wien und Berlin gefeiert für die Eleganz und Noblesse ihrer Marschallin, singt die Titelpartie. [12.05.2026]
Gemeinsame Probe begeistert 1.300 Sängerinnen und Sänger
Probe für das Singalong am See, Foto: Bregenzer Festspiele / Anja Koehler
Am Samstag, 9. Mai, trafen sich rund 1.300 Sängerinnen und Sänger im großen Saal des Festspielhauses, um gemeinsam mit Chorleiter Steven Moore für das große Singalong am See zu proben. Die Idee hinter dem Meet & Sing: Lust auf den Singalong machen, Tipps für das Üben zu Hause geben und einen Vorgeschmack auf den 1. August bieten. Steven Moore, australischer Dirigent und Chorleiter des Singalong am See, startete mit gemeinsamen Aufwärmübungen für Stimme und Körper. [12.05.2026]
Deutsches Symphonieorchester Berlin beim "Prager Frühling"
Tomáš Hanus dirigiert das Konzert, Solist ist der Cellist Yuya Mizuno
Tomáš Hanus, Foto: Marek Olbrzymek
Am Sonntag, den 31. Mai 2026 kehrt das Deutsche Symphoniorchester Berlin (DSO) nach über 30 Jahren wieder zum traditionsreichen Festival in die tschechische Hauptstadt zurück. Unter Dirigent Tomáš Hanus und gemeinsam mit dem Cellisten Yuya Mizuno, Gewinner des Internationalen Musikwettbewerbs ›Prager Frühling‹ 2025, gestaltet das DSO einen Abend im prachtvollen Smetana-Saal im Gemeindehaus Prag, einem Juwel des Jugendstils – mit Schostakowitschs Erstem Violoncellokonzert und Bruckners Sechster Symphonie. [12.05.2026]
Mathieu Dufour an die HfM Hanns Eisler Berlin berufen
Ab dem Sommersemester 2026 übernimmt er die Flötenklasse von Prof. Benoît Fromanger
Der französische Flötist Mathieu Dufour ist zum Sommersemester 2026 auf die Professur für Querflöte an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen worden. Als Gastprofessor übernahm er bereits seit dem Wintersemester 2023/24 die Flötenklasse von Prof. Benoît Fromanger, der zuvor 19 Jahre lang an der Eisler unterrichtet hatte. Mathieu Dufour, 1973 in Paris geboren, war von 2015 bis 2021 Soloflötist der Berliner Philharmoniker. Bereits mit 20 Jahren wurde er 1993 Soloflötist des Orchestre National du Capitole de Toulouse, hatte in der Folge Solostellen an der Pariser Oper, beim Chicago Symphony Orchestra und Los Angeles Philharmonic Orchestra. [12.05.2026]
dass der im Jahr 975 von Bischof Wolfgang in Regensburg gegründete Knabenchor - die heutigen Regensburger Domspatzen - der älteste Knabenchor der Welt ist?
„...“
Ein Chanson ist ein Gemälde des Lebens in drei Minuten.