Felix Mendelssohn Bartholdy • Sergej Prokofiev Anastasiya Bazhenova piano
Etcetera 1 CD KTC 1866
Die russische, in Norwegen lebende Pianistin Anastasiya Bazhenova legt ihr Debüt-Album vor. Das Programm „From Mendelssohn to Madness“ versteht sie psychologisch, als Spiegel der menschlichen Erfahrung im Krisenzustand. Das Album beginnt mit einigen von Mendelssohns „Liedern ohne Worte“. Anastasiya Bazhenova erkundet die Stücke eindringlich und gefühlvoll, aber ohne aufgesetzte Sentimentalität. Dabei entdeckt sie in der ruhigen Klarheit dieser Musik erste Anzeichen von Instabilität. So offenbart sie im Perpetuum-mobile-Schnurren des Liedes op. 67/4 eine unterschwellige Bedrohung.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
BBC Music Magazine Awards für Karina Canellakis
Auszeichnung für die Einspielung von Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg"
Karina Canellakis, Foto: Mathias Bothor
Die Dirigentin Karina Canellakis wurde bei den BBC Music Magazine Awards 2026 in London mit dem Opera Award ausgezeichnet. Prämiert wurde ihre Einspielung von Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg, erschienen beim Label Pentatone mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra sowie den Sängern Rinat Shaham und Gábor Bretz. Die BBC Music Magazine Awards zählen zu den international renommiertesten Auszeichnungen für klassische Musik. Sie werden jährlich sowohl von einer Fachjury aus Kritikern als auch durch ein Publikumsvoting vergeben. [01.05.2026]
Die Chefdirigenten des MDR (v.l.n.r.): Josep Vila i Casanas, MDR-Rundfunkchor, Dennis Russell Davies (MDR-Sinfonieorchester) und Alexander Schmitt (MDR Kinderchor). Foto: Hagen Wolf
Faszinierende Geschichten, geheimnisvolle Klangwelten und große musikalische Erzählungen mit regionaler Verwurzelung prägen die neue Spielzeit der drei MDR-Ensembles. Unter dem gemeinsamen thematischen Motto „Märchen, Mythen und Legenden“ stellten das MDR-Sinfonieorchester, der MDR-Rundfunkchor und der MDR-Kinderchor ihre Saison 2026/27 vor. Die öffentliche Präsentation der neuen Spielzeit, die am 5. September 2026 im thüringischen Suhl und am 13. September 2026 in Leipzig startet, fand am Montag, 27. April mit Publikum und den drei Künstlerischen Leitern im MDR-Studio am Leipziger Augustusplatz statt. Tickets für alle Konzerte der Saison 2026/27 sind ab dem 4. Mai bei MDR Klassik erhältlich. [01.05.2026]
Mit Sir John Eliot Gardiner, Isabelle Faust, Chilly Gonzales, Jess Gillam und vielen weiteren Gästen
Das diesjährige Mozartfest Augsburg ist „Herzenssache“ übertitelt – es ist das zehnte seit der künstlerischen Neuausrichtung 2016. Vom 4. bis 31. Mai kommen dafür Highlights der letzten Jahre zurück nach Augsburg. Zusätzlich erfüllt sich das Mozartfest mit neuen Gästen besondere musikalische Herzenswünsche. Die Ursprünge des Musikfestivals reichen bis ins Jahr 1952 zurück. „Die Kombination aus höchster musikalischer Qualität und außergewöhnlichen künstlerischen Handschriften hat Augsburg fest in der internationalen Festivallandschaft verankert. [01.05.2026]
Umbesetzung in "La Nozze di Figaro" an der Bayerischen Staatsoper
Luca Micheletti übernimmt die Titelpartie anstelle von Riccardo Fassi
In den Vorstellungen von Mozarts Le nozze di Figaro am 16., 20. und 24. Mai 2026 an der Bayerischen Staatsoper übernimmt Luca Micheletti die Titelpartie anstelle von Riccardo Fassi. Der italienische Bariton Luca Micheletti, geboren in Brescia, studierte parallel zu seiner Bühnentätigkeit Literatur- und Theaterwissenschaft in Mailand und Venedig und promovierte in italienischer Literatur an der La Sapienza Università in Rom. Engagements führten ihn an zahlreiche Opernhäuser, wie das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Lirico di Cagliari, die Opera di Roma, die Arena di Verona, das Teatro Regio di Parma, das Ravenna Festival sowie das Sydney Opera House. [01.05.2026]
dass die 1954 gegründete Cappella Coloniensis das älteste deutsche Ensemble ist, das sich der historisch orientierten Aufführungspraxis verschrieben hat?
„...“
Ich betrachte Musik nicht als eine Kunst das Ohr zu ergötzen, sondern als eines der größten Mittel, das Herz zu bewegen und Empfindungen zu erregen.