Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Luise Adolpha Le Beau

Symphony op. 41

cpo 1 CD 555 684-2

Erneut hat das Label cpo eine bisher unbekannte Komponistin gefunden: Luise Adolpha Le Beau. Jedoch: So unbekannt ist sie nicht, existiert doch eine reichhaltiger wikipedia-Artikel über sie, gibt es doch ein vollständiges Werkverzeichnis bei Klassika, sind doch einige Aufnahmen ihrer Werke auf youtube zu hören und bei jpc gibt es etliche CDs mit Werken von ihr zu kaufen, und Baden-Baden, ihr letzter Wohnort, hat sie geehrt mit einer Gedenktafel und der Benennung der Musikbücherei nach ihr. Schon zu Lebzeiten wurden Werke von ihr mit großem Erfolg aufgeführt und mit – wenn auch etwas vergiftetem – Lob bedacht: Luise Le Beau „ist so verständig gewesen, von aller Himmelsstürmerei in der Form wie im Inhalt gänzlich abzusehen und sich auf die Entwickelung der Gaben zu beschränken, welche die Natur ihr freigebig beschert hat: Wärme der Empfindung, Sinn für gefällige Melodie, Freude an schön klingenden Harmonien, ungekünsteltem Fluss der Melodien.“ So steht’s im Riemann Musiklexikon von 1882.

Oliver Triendl (Klavier) Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Ernst Theis (Leitung)

»zur Besprechung«

Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Isabelle Faust spielt UA von Philippe Manoury

Konzerte mit dem SWR Symphonieorchester und Gastspiele in Köln, Valencia und Santander

Isabelle Faust ist die Solistin in den Abonnementkonzerten des SWR Symphonieorchesters in Stuttgart und Freiburg. Sie spielt die Uraufführung eines neuen Werks von Philippe Manoury mit dem Titel Oracle für Violine und 12 Orchestergruppen. Für die zweite Konzerthälfte hat Chefdirigent François-Xavier Roth die monumentale sinfonische Dichtung Ein Heldenleben von Richard Strauss ausgewählt. Im Anschluss an die Abonnementkonzerte gastiert das SWR Symphonieorchester mit Isabelle Faust in der Kölner Philharmonie, in Valencia und Santander.
[05.11.2026]

»weiterlesen«

Semperoper Dresden: Premiere von Lehárs „Die lustige Witwe“

Dirk Schmeding entdeckt Franz Lehárs Welterfolg neu

Dirk Schmeding entdeckt Franz Lehárs Welterfolg neu als turbulentes Spiel um Liebe, Lug und Luxus: Die lustige Witwe feiert am 29. November 2026 mit zahlreichen Hausdebüts Premiere an der Semperoper. Unter dem Witwenschleier geraten überholte Konventionen aus dem Takt. Wenn sich der Vorhang in der Semperoper für die Neuproduktion Die lustige Witwe hebt, entfacht Regisseur Dirk Schmeding einen ebenso turbulenten wie amourösen Tanz um Geld und große Gefühle. Zu Lehárs mitreißender Musik richtet er einen pointierten Blick auf die Spielregeln zwischen Liebenden und Besitzenden.
[05.11.2026]

»weiterlesen«

Wiederaufnahme von "Salome" am 8. November 2026 an der Volksoper Wien

Zeitlose Inszenierung von Luc Bondy, musikalische Leitung: Mikhail Agrest

Ein Regieklassiker kehrt zurück: Ab 8. November 2026 steht Luc Bondys zeitlose Inszenierung von Salome in der szenischen Einstudierung von Marie-Louise Bischofberger-Bondy wieder auf dem Spielplan der Volksoper Wien. Das Werk verbindet eine besondere Geschichte mit dem Haus, denn die Wiener Erstaufführung fand 1910 an der Volksoper statt. Im Zentrum der Wiederaufnahme steht ein besonderes Debüt: Hedwig Ritter, die bereits als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier mit ihrer Interpretation der Musik Richard Strauss’ begeisterte, ist erstmals in der Titelrolle der Salome zu erleben. Die musikalische Leitung übernimmt Mikhail Agrest.
[05.11.2026]

»weiterlesen«

Zum Tod von Helga Schmidt-Gaden

Die "Seele des Tölzer Knabenchors" starb am 03.11.26 nur wenige Monate nach ihrem Ehemann

Im April 2026 starb mit Gerhard Schmidt-Gaden der Gründer des Tölzer Knabenchores, der heute zu den berühmtesten Knabenchören der Welt zählt. Nun folgte ihm seine Ehefrau Helga Schmidt-Gaden am 03.11.2026 nach. Sie hatte ihren Ehemann 1965 in Salzburg am Orff Institut kennen gelernt und war später 20 Jahre lang Geschäftsführerin des Tölzer Knabenchores, zuletzt Prokuristin. Zudem betreute sie Generationen von Tölzer Knaben bei Proben, Reisen und Veranstaltungen aller Art bis hin zum leiblichen Wohl. "Helga Schmidt-Gaden war nicht nur meine Mutter, sondern die Mutter des gesamten Chores", sagt Tochter Barbara Schmidt-Gaden, die heute die Geschäftsführung des weltberühmten Knabenchores innehat.
[05.11.2026]

»weiterlesen«

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Weitere Infos

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass Charles Gounod auf die Komödie von Molière "Der Arzt wider Willen" seine 1858 entstandene Oper mit dem gleichen Titel schrieb?

„...“

Es wird so viel über Musik gesprochen und so wenig gesagt. Ich glaube überhaupt, die Worte reichen nicht hinzu, und fände ich, daß sie hinreichten, so würde ich am Ende keine Musik mehr machen. Diese Worte lasse ich jetzt einfach im Raum stehen - setze mich wieder hin und lasse die Musik für sich sprechen ...

Felix Mendelssohn Bartholdy

▲

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige