Seinerzeit war Igor Strawinskys Orchesterwerk Le Sacre du Printemps ein ziemlicher Schocker, Publikumsskandal inklusive. Auch in der Fassung für Klavier vierhändig ist die Wirkung fulminant, wenngleich eine andere. Wenn es in der Orchesterfassung ans Eingemachte geht und das Rituelle mit geradezu existenzieller Wucht auf Hörer einprasselt, ist es in der Klavierfassung der analytische Blick, der fasziniert, zumal wenn man das Werk so transparent und präzise wie das Klavierduo Nadezda Pisareva und Georgy Tschaidze spielt. Die beiden widmen sich Strawinskys Klavierfassung mit klarem Blick, analytischer Präzision und gutem Timing.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Nach dem Tod von Gerhard Schmidt-Gaden: Zukunft des Tölzer Knabenchors
Eine neue Stiftung - 70 Jahre Tölzer Knabenchor - Gedenkkonzerte in München und Hamburg
Gerhard Schmidt-Gaden bei Proben mit dem Tölzer Knabnchor, Foto: Michael Schilhansl
Am 19. April ist der Gründer, des Tölzer Knabenchores, Gerhard Schmidt-Gaden, verstorben. Nur wenige Tage zuvor kam der offizielle Gründungs-Bescheid der neuen Tölzer Knabenchor Stiftung. "Wir wollen das Lebenswerk meines Vaters und die große musikalische Tradition des Knabenchors bewahren und weiter entwickeln", sagt Geschäftsführerin Barbara Schmidt-Gaden: "Jede Spende oder Zustiftung macht so messbare Unterschiede für uns: Für eine gesicherte Ausbildung, mehr Perspektiven für die Jugendlichen und eine reichere musikalische Zukunft für uns alle." [24.06.2026]
Preisverleihung im Rahmen der Opus Klassik Gala am 11. Oktober im Konzerthaus Berlin
Opus Klassik, Foto: Markus Nass
Große Stimmen, virtuose Instrumentalisten und überraschende Neuentdeckungen: Die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH hat die Preisträger des OPUS Klassik 2026 bekannt gegeben. Zu den Ausgezeichneten zählen u. a. der Bariton Andrè Schuen als Sänger des Jahres, Violinist Christian Tetzlaff als Instrumentalist des Jahres, Anna Lucia Richter als Sängerin des Jahres und Pianist Jean Rondeau für die Solistische Einspielung Instrument des Jahres. Das Café del Mundo erhält eine Auszeichnung für die Tournee des Jahres, Shani Diluka für den Videoclip des Jahres sowie das vision string quartet in der Kategorie Klassik ohne Grenzen und das WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Elena Schwarz für die Weltersteinspielung des Jahres. [24.06.2026]
Sonderkonzert am Vorabend der Schostakowitsch-Tage Gohrisch
Konzert der Sächsischen Staatskapelle mit Isabelle Faust und Philippe Jordan
Isabelle Faust, Foto: Marco Borggreve
Heute um 20.00 Uhr lädt die Sächsische Staatskapelle Dresden zum Sonderkonzert am Vorabend der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch in den Kulturpalast Dresden ein. Gemeinsam mit der Geigerin Isabelle Faust und Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters widmet sich das Orchester unter der Leitung von Philippe Jordan zwei bedeutenden Werken Dmitri Schostakowitschs: dem Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll op. 129 sowie der Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93. [24.06.2026]
Leuchtene Strahlkraft der Musik unter dem Titel "Licht Spiele"
In der neuen Ausgabe des steirischen Musikfestivals Styriarte, die am 26. Juni beginnt und sich den Titel „Licht Spiele“ gibt, ist alles drin – der Anfang mit der Schöpfung in den anrührendsten Tönen von Joseph Haydn; das Ende mit der Auferstehung in der monumentalen zweiten Symphonie von Gustav Mahler; und das volle, pralle Leben dazwischen. Undenkbar, dass jemand in der Vielfalt, die das Programm der kommenden Festspiele bereithält, nicht seine Thema findet, von der klassischen Konzertmusik über alte Musik, Ethno, Klezmer, Tango bis zu Robert Stolz und den Beatles in sinfonischem Breitwandformat. [24.06.2026]
dass Hector Berlioz bei seinem Besuch in Dresden 1854 vom damaligen Generaldirektor der Königlichen Hoftheater die Leitung der Sächsischen Staatskapelle angeboten wurde, die Berlioz nach langem Zögern allerdings nicht annahm?
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Die Komponisten sollten nur Musik schreiben, in der man wohnen kann.