Erfreulicherweise nimmt sich das Label Ars Produktion in jüngster Zeit verstärkt der Musik von Joseph Haas (1879–1960) an, was insbesondere die Wiederauflage der Aufnahmen ausgewählter Klavierwerke durch die Pianistin Gerit Lense (zunächst bei Cavalli Records erschienen) umfasst. Bereits erschienen sind zwei komplette Haas-CDs, während die vorliegende Neuerscheinung einerseits den Zyklus abrundet und andererseits Haas’ Kompositionen eine Handvoll Werke von Franz Liszt gegenüberstellt – eine erst einmal durchaus überraschende Paarung, die von der Pianistin selbst im Beiheft aber durchaus bedenkenswert erläutert werden.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Bayerische Staatsoper: Exklusive Vinyl-Aufnahme mit Zubin Mehta
Archivaufnahme von Strawinskys "Le Sacre du printemps" zum 90. Geburtstag des ehm. GMD der Staatsoper
Zubin Mehta, Foto: Wilfried Hoesl
Zur Eröffnung der neuen Spielzeit erscheint auf dem hauseigenen Label der Bayerischen Staatsoper – Bayerische Staatsoper Recordings – erstmals eine historische Aufnahme exklusiv auf Vinyl: Igor Strawinskys Le Sacre du printemps unter der Musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Die Veröffentlichung der Archivaufnahme aus dem Jahr 2007 ist eine Hommage an den langjährigen Chefdirigenten und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Zubin Mehta, anlässlich seines 90. Geburtstags im Jahr 2026. [30.09.2026]
Christoph Eschenbach beim 1. Abokonzert der Staatsphilharmonie
Zum Auftakt der Mannheimer Abonnementreihe
Christoph Eschenbach, Foto: Jonas Holthaus
Zum Auftakt der Mannheimer Abonnementreihe begrüßt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ihren ehemaligen Chefdirigenten Christoph Eschenbach am Dirigentenpult. Am Sonntag, 4. Oktober, kehrt Eschenbach zur Staatsphilharmonie zurück und widmet sich gemeinsam mit dem Orchester Anton Bruckners 2. Sinfonie in c-Moll in der Fassung von 1877. Mit eindrucksvollen Steigerungen, ruhigen Momenten und großen klanglichen Kontrasten trägt die Sinfonie bereits viele Merkmale, die Bruckners unverwechselbare musikalische Sprache prägen. [30.09.2026]
WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster 2026 verliehen
Sonderpreis für Bundespreisträger Jugend musiziert
Gruppenfoto der Preisträger des WDR 3 Klassikpreises der Stadt Münster. Foto: Andreas Denhoff
Vier der zehn Wettbewerbsbeiträge wurden am 27. September 2026 nach einem spannenden und hochkarätigen Finale mit dem WDR 3 Klassikpreis der Stadt Münster, einem Sonderpreis für Bundespreisträger Jugend musiziert, ausgezeichnet: Das Streichquartett mit Maya Strokov und Theo Hölscher (Violine, Stuttgart) Ada Josefa Brecht (Viola, Stuttgart) und Jakob Schiessler (Violoncello, Bietigheim) erhielt für seine stürmische, aus einem gemeinsamen Spirit heraussprühende Interpretation von Felix Mendelssohn Bartholdys 2. Quartett in a-Moll den Betrag von 3000 €. Der Tenor Jaime Freeman aus Geesthacht bei Hamburg überzeugte, einfühlsam am Flügel von Smilla Theresia Rose begleitet, in einem Auszug aus Robert Schumanns Dichterliebe mit schönen Tönen, guter Artikulation und einer sehr an Inhalt und Phrasierung orientierten Agogik und wurde mit 750 € ausgezeichnet. [30.09.2026]
dass bei der Uraufführung von Donizettis "Lucia di Lammermoor" die Titelpartie mit ihren extremen stimmlichen Anforderungen von der Uraufführungssängerin Fanny Tacciandri-Persiani in vielen Teilen einen Ton tiefer gesungen wurde?
„...“
Ich bin stolz darauf, dass ich nie an die Existenz nur einer einzigen Opernform geglaubt habe und in meiner Musik eine ganze Reihe von Lösungen dieses komplizierten Problems gegeben habe.