An English Keyboard Legacy Friederike Chylek (harpsichord)
Inventa 1 CD INV1022
Die Cembalistin Friederike Chylek hat ihrem neuen Album den Titel „Orlando Gibbons 400“ gegeben, ein Hinweis auf die vier Jahrhunderte, die seit dem Tod des englischen Meisters (1583 – 1625) vergangen sind. An die Seite des Jubilars stellt Chylek zwei seiner Zeitgenossen, bedeutende Virginalisten wie er, William Byrd (1539/40 – 1623) und John Bull (1562/63 – 1628). Sie spielt auf einem Cembalo, das als Nachbau eines Instrument des Italieners Carlo Grimaldi in der Werkstatt von Markus Krebs hergestellt wurde und klanglich den hohen Ansprüchen der Renaissance-Komponisten entspricht.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Dmitri Jurowski statt Axel Kober in Grafenegg
Konzertante Aufführung von Korngolds «Die tote Stadt» mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Dmitri Jurowski, Foto: Matthias Creutziger
Der Dirigent Axel Kober muss seinen Auftritt in Grafenegg absagen. Er sollte am 30. August in Grafenegg das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in einer konzertanten Aufführung von Korngolds Die tote Stadt leiten. Für Kober springt Dmitri Jurowksi ein, der das Werk bereits mit großem Erfolg an der Semperoper Dreden dirigiert hat. «Dmitri Jurowski hat in seiner faszinierenden Lesart der fast cineastisch anmutenden, modernen Musik Korngolds alles Sentimentale weitgehend vermieden und stattdessen in einer zwar breit angelegten, aber klaren Lesart, die Qualitäten Korngolds hörbar gemacht. Er animiert die Sächsische Staatskapelle zu einem orgiastischen Klangrausch, in dem sich Parsifalglocken- und Pelléas-Klänge, Spätromantik und Impressionismus mischen.» (Deutschlandfunk) [25.08.2026]
Verleihung des Leonard Bernstein Award 2026 an Lucienne Renaudin Vary
Preisträgerkonzert in der Lübecker Musik- und Kongresshalle
Lucienne Renaudin Vary beim Preisträgerkonzert in Lübeck. Foto: Felix Koenig
Die französische Trompeterin Lucienne Renaudin Vary ist die diesjährige und damit 25. Preisträgerin des Leonard Bernstein Award. Am Freitag, 21. August, wurde der 27-jährigen Ausnahmekünstlerin im Rahmen eines Preisträgerkonzerts in der Lübecker Musik- und Kongresshalle der von der Sparkassen-Finanzgruppe gestiftete Preis verliehen. Lucienne Renaudin Vary begeisterte mit Joseph Haydns Trompetenkonzert in Es-Dur sowie einer eigens für Trompete und Orchester arrangierten Fassung von George Gershwins Ein Amerikaner in Paris. Gemeinsam mit dem Orchester »ensemble reflektor« unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni zeigte sie die ganze Bandbreite ihres Könnens – von klassischer Eleganz bis zu jazziger Leichtigkeit. [25.08.2026]
Leif Ove Andsnes und Augustin Hadelich begleiten die Tournee als Solisten
Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker. Foto: Stephan Rabold
Nach einem erfolgreichen Saisonbeginn am vergangenen Freitag im Großen Saal der Philharmonie Berlin befindet sich das Orchester nun mit Kirill Petrenko auf der traditionellen Festivaltournee. Auf dieser Reise werden sie vom Pianisten Leif Ove Andsnes und dem Geiger Augustin Hadelich begleitet. Nachdem das Eröffnungsprogramm der Saison vorgestern Abend bei den Salzburger Festspielen zu hören war, wird es außerdem beim Lucerne Festival (26. August), beim Edinburgh International Festival (29. August) und bei den Londoner Proms (2. September) wiederholt. Am 24. August erklang in Salzburg Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37 gemeinsam mit Leif Ove Andsnes sowie Alexander Skrjabins Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 43 Le devin poème. [25.08.2026]
Uraufführung von "Die Verwandlung" von Gordon Kampe
Premiere in Winterthur - anschließend Aufführungen in Augsburg
Gordon Kampe, Foto: Manuel Miethe
Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung ist ab der Spielzeit 2026/27 in Augsburg und Winterthur als Oper zu erleben: Am 18. September feiert dieses Werk, komponiert von Gordon Kampe, in Winterthur (CH) seine Uraufführung und ist dort bis zum 26. September zu sehen, ab 10. Oktober wird es in Augsburg (DE) aufgeführt. Diese Koproduktion ist eine Erweiterung der bereits viele Jahre währenden Zusammenarbeit beider Theater. Die Regie für Die Verwandlung liegt beim Augsburger Staatsintendanten André Bücker. [25.08.2026]
dass die deutsche Erstaufführung von Verdis "Missa da Requiem" (UA: 22. Mai 1874) unter Leitung des Komponisten 1875 in Köln stattfand?
„...“
Zwischen meinem Leben und meiner Kunst gab es niemals Grenzen: leben, atmen, denken – ich habe das Gefühl oder die Illusion, dies immer in Musik getan zu haben.