Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges • Maddalena Lombardini Sirmen Martin Kerschbau Conductor
Solo Musica 1 CD SM563
„Forgotten Voices“ – die britisch-australische Geigerin Jordan Hadrill hat es sich zur Aufgabe gemacht, vergessene Stimmen wieder zum Erklingen zu bringen. Ausgewählt hat sie diesmal ein Violinkonzert des französischen Komponisten Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges (1745 – 1799) und ein Duo für zwei Violinen der italienischen Komponistin Maddalena Lombardi Sirmen (1745 – 1818). Ihre Mitstreiter sind die Vienna Classical Players unter der Leitung von Martin Kerschbaum und die polnische Violinistin Dominika Witowicz.
Jordan Hadrill (Violine)
Dominika Witowicz (Violine)
Vienna Classical Players
Martin Kerschbaum (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
75. ARD-Musikwettbewerb ab 30. August
Live mitfiebern im Stream - Berichte ab dem Semifinale auf diesen Steiten
Das Barbican Quartet erspielte sich 2022 den 1. Preis. Foto: Daniel Delang
Am Sonntag, 30. August, startet in München die 75. Ausgabe des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. 184 Musikerinnen und Musiker aus 32 Ländern messen sich in den Kategorien Fagott, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug. Ab der zweiten Runde bis zum letzten Preisträgerkonzert am 18. September können Musikinteressierte aus aller Welt in mehr als 20 Livestreams auf dem YouTube-Kanal von ARD Klassik live dabei sein. Nach einer reduzierten Version 2025 zeichnen die Jurys wieder in vier Kategorien aus, nach 15 Jahren auch erstmals wieder im Fach Orgel. Den Juryvorsitz übernehmen Martin Grubinger (Schlagzeug), Vineta Sareika (Streichquartett), Gustavo Nunez (Fagott) und Andres Uibo (Orgel). [27.08.2026]
das Motus Quartett aus Wien erhält den mit 60.000 Euro dotierten Preis
Motus Quartett, Foto: Sofija Wagner
Die Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler vergibt ihren nunmehr achten Musikpreis an das Motus Quartett. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und beinhaltet Konzertauftritte beim Beethovenfest Bonn, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im FaustForum in Staufen, im Wiener Konzerthaus und in der Zürcher Tonhalle. Die Musikfestivals und Veranstalter sind Kooperationspartner der Jürgen Ponto-Stiftung bei der Ausrichtung des Musikpreises. [27.08.2026]
Die Spielzeit 2026|27 der Deutschen Kammerakademie Neuss
Diei Deutsche Kammerakademie Neuss mit Chefdirigent Christoph Koncz im Concertgebouw Amsterdam. Foto: Eduardus Lee
Beethoven, der „Titan", durchzieht die neue Spielzeit der Deutschen Kammerakademie Neuss wie ein roter Faden. Vier seiner Werke in drei Abonnementkonzerten bilden eine Hommage, die tief berührt – vom feurigen Quartetto serioso op. 95 am 8. November 2026 bis zum mitreißenden Tripelkonzert op. 56 mit Isabelle van Keulen, Christian Poltéra und Ronald Brautigam am 23. Mai 2027. Immerhin jährt sich Beethovens Tod im nächsten Jahr zum 200. Mal: Am 26. März 1827 schloss er im Wiener Schwarzspanierhaus die Augen für immer. [27.08.2026]
Thomanerchor Leipzig startet in die Saison 2026/27
Neue Thomaner, große Werke und eine besondere Reise nach Asien
Thomanerchor Leipzig, Foto: Matthias Knoch
Der Thomanerchor Leipzig hat am zurückliegenden Wochenende seine Konzerttätigkeit nach den Sommerferien wieder aufgenommen. Mit den ersten Motetten in der Thomaskirche kehrten die Sänger unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize in ihre musikalische Heimat zurück. Zuvor hatten sie die letzte Ferienwoche traditionell bei einer Chorfreizeit in Torgau verbracht und sich dort gemeinsam auf das neue Schul- und Chorjahr vorbereitet. Im Mittelpunkt der Motette am Samstag, 22. August 2026, stand Johann Sebastian Bachs Kantate Gott ist mein König BWV 71. [27.08.2026]
Johann Caspar (Ferdinand) Fischer zählt zu den einflussreichen deutschen Komponisten für Tasteninstrumente des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Biographische Daten von ihm sind allerdings kaum überliefert. Er wurde am 18. Juni 1662 in Schlackenwerth (Ostrov) getauft und verbrachte dort seine Jugend. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am dortigen Piaristen-Kollegium. 1695 erschien sein erstes Opus (Le journal du printemps) bei Kroninger in Augsburg. Es ist dem Markgrafen Ludwig-Wilhelm von Baden gewidmet, der sein Dienstherr war.
dass die Partitur in Ligetis "Atmospheres" an einer Stelle 77 Systeme umfaßt?
„...“
Ein russischer Opernstoff würde mir gar nicht zusagen. Ich bin zwar ein Russe, aber nach meiner Herkunft halb französisch und halb italiensich, und ich habe nicht den Sinn für russische Musik in meinen Adern.