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Giovanni Battista Pergolesi 280. Todestag


† 1736

16

März


* vor 309 Jahren
† vor 283 Jahren
16.03.16

„Pergolesi kam auf die Welt, und die Wahrheit wurde geboren“ – so hieß es über Giovanni Battista Pergolesi, den Schöpfer der berühmten La serva padrona und Stabat Mater. Er hatte in seinen Opern realistische Szenen aus dem neapolitanischen Volksleben auf die Bühne gebracht. Am 16. März 2016 jährt sich sein Todestag zum 280. Mal. Um 1722 begann er am Conservatorio dei Poveri di Gesù Cristo in Neapel zu studieren, u.a. bei Francesco Durante. Seine ersten Oratorien und Opern fanden wenig Beachtung. 1732 wurde er Kapellmeister des Prinzen Stigliano in Neapel, die Aufführung der Buffo-Oper Lo Frate 'nnamorato am 28. September 1732 im Teatro dei Fiorentini brachte ihm ersten anhaltenden Erfolg. Ein schweres Erdbeben am 29. November in Neapel war der Anlass für zahlreiche Messen und Vesperkompositionen für nachfolgende Bittgottesdienste. 1735 komponierte er die ernste Oper Il Prigioniero superbo, in die er als Zwischenaktmusik das heitere Intermezzo La serva padrona einfügte. Dieses Buffo-Intermezzo, das außerordentlichen Erfolg hatte und 1752 den Pariser Buffonistenstreit auslöste, der zur Bildung der Opéra comique führte, wurde Pergolesis berühmtestes Werk. Dagegen konnten sich die darauffolgenden Opern Adriono in Siria (1734), L'Olimpiade (1735), Flaminio (1735) kaum durchsetzen. Als letztes Werk hinterließ Pergolesi ein Meisterwerk der Kirchenmusik: sein Stabat Mater. Sein Gesamtwerk umfasst neben 13 Opern auch Kammermusik (30 Triosonaten), Kantaten, Messen und Oratorien. Pergolesis starb erst 26jährig am 16. März 1736 an den Folgen einer Tuberkulosererkrankung. Er wurde im Franziskanerkloster in Pozzuoli bei Neapel beigesetzt.

Giovanni Battista Pergolesi – CD-Einspielungen


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