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Ernest Chausson 160. Geburtstag

20.01.15 (* vor 163 Jahren † vor 119 Jahren)

* 1855

20

Januar

Ernest Chausson war einer der bedeutendsten französischen Komponisten. Er wurde am 20. Januar 1855 in Paris geboren. Seine Eltern waren wohlhabend und ließen ihm eine ausgezeichnete und vielseitige Ausbildung angedeihen. Obwohl er sehr interessiert und begabt für Malerei, Literatur und Musik war, studierte er dem Wunsch der Eltern entsprechend Rechtswissenschaften und promovierte 1877. Anschließend war er für einige Zeit als Rechtsanwalt tätig. Sein Interesse für Musik war jedoch so stark, dass er 1879 begann, Musik zu studieren - zunächst privat, dann Komposition am Pariser Konservatorium bei Jules Massenet. Aus Verärgerung über eine Jury-Entscheidung des Prix de Rome verließ er 1881 das Konservatorium ohne Abschluss und nahm bis 1883 Unterricht bei César Franck. Danach wirkte Chausson als freischaffender Komponist und Pianist und pflegte die Gesellschaft bekannter Pariser Künstler in seinem Salon. Ab 1886 war er Sekretär der Société Nationale de Musique. Er reiste mehrmals nach Deutschland (unter anderem zu den Bayreuther Festspielen), um musikalische Eindrücke zu sammeln. Er kam am 10. Juni 1899 mit erst 44 Jahren bei einem tragischen Fahrradunfall ums Leben. Chausson gilt als Vorläufer des französischen musikalischen Impressionismus. Er komponierte zwei Opern (Hélène und Le Roi Arthus), eine Sinfonie, sinfonische Dichtungen (Viviane, Soir de fête, Hymne védique, Poème de l'amour et de la mer), ein Violinkonzert (Poème), ein Konzert für Violine und Klavier mit Streichquartett, Schauspielmusiken (zu Shakespeares Sturm und M. Bouchors Légende de Ste-Cécile) sowie Lieder, Kammer- und Klaviermusik.

Ernest Chausson – CD-Einspielungen


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