Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzportäts

Paul Hofhaimer 560. Geburtstag


* 1459

25

Januar


* vor 560 Jahren
† vor 482 Jahren
25.01.19

Vor 560 Jahren wurde Paul Hofhaimer geboren – der beste Orgelspieler seiner Zeit und neben Heinrich Isaac der einzige deutschsprachige Komponist, der auch außerhalb des deutschen Sprachraums in ganz Europa große Bekanntheit und hohes Ansehen genoss. Das zeigt nicht nur die große Verbreitung seiner Werke in zahlreichen Abschriften überall in Europa, sondern auch die Tatsache, dass sich die ungarische Königin Beatrix von Aragon 1489 (vergeblich) um ihn bemüht hatte. Stattdessen trat Hofhaimer in die Dienste Maximilian I., wo er „wie ein Zigeuner viel durchs Land ziehen“ musste, wie er selbst schrieb, weil er den Kaiser u.a. zu den Reichstagen nach Linz, Wels, Wien, Augsburg, Ulm, Konstanz, Füssen und Freiburg begleiten musste. Hofhaimer stammte aus einer angesehenen Musikerfamilie. Er wurde am 25. Januar 1459 in Radstadt (Österreich) geboren. Über seine Kindheit und Jugend ist so gut wie nichts überliefert. 1478 reiste Hofhaimer nach Innsbruck und beeindruckte Erzherzog Sigismund derart, dass dieser ihn 1480 zum Hoforganisten auf Lebenszeit ernannte. 1481 nahm er am Reichstag in Nürnberg teil und reiste anschließend mit den Herzögen Ernst und Albrecht nach Dresden, um in deren Dienste zu treten. 1486 schickte ihn Sigismund zur Königswahl Maximilians nach Frankfurt. Danach wurde er 1490 Hoforganist Maximilians, des späteren Kaisers. Nach vielem Reisen ließ sich Hofhaimer um 1504 erst in Passau, 1507 dann in Augsburg, der „heimlichen Hauptstadt des Kaisers“, nieder. Die höchste Ehre wurde ihm am 22. Juli 1515 zuteil, als er im Stephansdom in Wien zum Ritter geschlagen wurde, ein eigenes Wappen erhielt und zum 1. Organisten des Kaisers ernannt wurde. Nach dessen Tod zog Hofhaimer nach Salzburg und war dort ab 1522 Domorganist unter Fürsterzbischof Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg. Er starb 1537 in Salzburg. Von seinen Orgelwerken sind nur wenige erhalten, überliefert sind lateinische Motetten, drei- und vierstimmige deutsche Lieder und Carmina sowie Intavolierungen für Tasteninstrumente und Laute.

Paul Hofhaimer – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2014

CD der Woche am 27.10.2014

Ch. Gounod

cpo 1 CD 777 863-2

Bestellen bei jpc

Mitte des 19. Jahrhunderts muß sich Euterpe recht kapriziös gefühlt haben. Sonst hätte sie kaum die verspielten Seiten der Wiener Klassik und frühesten Romantik mit launiger Hand über einige französische Talente verstreut wie ein Zuckerbäcker, der zur Abrundung seiner jüngsten Kreationen noch ein [...]

Klassik Heute
Empfehlung

→ Alle Porträts


⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc