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Johann Friedrich Reichardt 200. Todestag

27.06.14 (* vor 265 Jahren † vor 203 Jahren)

† 1814

27

Juni

Der detusche Musikschriftsteller, Geiger und Komponist Johann Friedrich Reichardt war Sohn des Stadtmusikus Johann Reichardt und wurde von diesem in Musik und im Violinspiel unterrichtet. Im Alter von zehn Jahren ging er als "Violin-Wunderknabe" mit seinem Vater auf Konzertreisen durch Ostpreußen. Er studierte zunächst auf Betreiben von Immanuel Kant Jurisprudenz und Philosphie, wandte sich aber nach einer erneuten Konzertreise als Violin-Virtuose 1771 ganz der Musik zu. Er war Schüler von J.A. Hiller in Leipzig und G.A. Homilius in Dresden. Er pflegte freundschaftlichen Umgang mit Goethe, Tieck, Brentano und Eichendorff und entwickelte sich dadurch zu einem der Hauptmeister der Berliner Liederschule. Darüber hinaus erlangte er Bedeutung als einer der ersten Komponisten des Singspiels, aber auch mit Solo- und Chorliedern auf Goethe- und Schillertexte und mit den von ihm geschaffenen Liederspielen. Durchweg bis heute bedeutend sind auch seine schriftstellerischen Arbeiten, allen voran die Briefe eines aufmerksamen Reisenden die Musik betreffend. Reichardt wurde am 25. November 1752 in Königsberg bevoren und starb am 27. Juni 2814 in Giebichenstein bei Halle.

Johann Friedrich Reichardt – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Oktober 2011

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Bach Johann Sebastian: Die Kunst der Fuge BWV 1080

Raumklang 1 CD RK 3004

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Von der frühen Kindheit bis ans Ende seines Lebens zeigte Bach ein ausgeprägtes Interesse für die systematische, wissenschaftliche Seite seines Berufs. Die systematische Durchdringung in der Komposition seiner musikalischen Einfälle durchzieht sein gesamtes schöpferisches Leben. Dabei machte er [...]

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