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Franz Danzi 190. Todestag

13.04.16 (* vor 254 Jahren † vor 191 Jahren)

† 1826

13

April

Franz (Ignaz) Danzi war ein deutscher Cellist, Komponist und Kapellmeister. Er wurde am 15. Mai 1763 in Schwetzingen oder Mannheim als Sohn des italienischen Violoncellisten Innocenz Danzi geboren. Den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater, später wurde er von Georg Joseph Vogler unterrichtet. Als die kurfürstliche Hofkapelle 1778 nach München übersiedelte, blieb Danzi in Mannheim und wurde Orchestermitglied und Opernkorrepetitor am neuen Hof- und Nationaltheater. 1780 fand dort die Uraufführung seiner ersten Oper Azakia statt. 1781 siedelte er jedoch nach München über und trat im Januar 1784 die Nachfolge seines Vaters als Solo-Violoncellist an. 1790 heiratete er die Sopranistin und Komponistin Maria Margarethe Marchand. Sechs Jahre lang bereiste das Ehepaar gemeinsam Europa und gab sehr erfolgreiche Gastspiele in den Kulturmetropolen der damaligenZeit. 1796 kehrten sie nach München zurück. Seit 1798 wirkte Franz Danzi als Vizekapellmeister in München. Der Tod seiner Frau am 11. Juni 1800 traf Danzi schwer, er zog sich mehrere Jahre von öffentlichen Tätigkeiten zurück. Von 1807 bis 1812 wirkte er als Hofkapellmeister am Königlichen Hoftheater in Stuttgart sowie als Kompositionslehrer und Inspektor der Bläserabteilung am 1811 gegründeten Kunstinstitut des Waisenhauses (Karlsschule). Von 1812 bis zu seinem Tode am 13. April 1826 war Danzi als Hofkapellmeister an der Badischen Hofkapelle Karlsruhe tätig. In seiner Funktion als Dirigent setzte er sich sowohl für die Opern Mozarts als auch für die Werke seines Freundes Carl Maria von Weber ein. In der Tradition der Mannheimer Schule verwurzelt gilt Danzi als Wegbereiter und Bindeglied zur Romantik. Danzi hat zahlreiche Opern hinterlassen, sowie sechs Sinfonien, etliche Konzerte und Kammermusik.

Franz Danzi – CD-Einspielungen


Empfehlung vom November 2012

CD der Woche am 05.11.2012

L. Boëllmann

MDG 1 CD 303 1755-2

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Der französische Komponist Léon Boëllmann dürfte vor allem Orgelfreunden ein Begriff sein. Seine Suite gothique zählt zu den spektakulärsten Werken der romantischen Orgelliteratur. Aber Boëllmanns Œuvre, das trotz seines frühen Todes (er starb 1897 im Alter von nur 35 Jahren) nicht weniger als 160 [...]

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