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Mikhail Pletnev 60. Geburtstag

14.04.17 (* vor 60 Jahren)

* 1957

14

April

Heute feiert der russische Pianist und Dirigent Mikhail Pletnev seinen 60. Geburtstag. Er wurde am 14.04.1957 in Archangelsk in eine Musikerfamilie geboren und begann schon im frühen Kindesalter mit dem Klavierspiel. Er war Schüler der Moskauer Zentralschule und studierte ab 1974 bei Jakov W. Flier und nach dessen Tod bei Lew Wlassenko. 1978 gewann Mikhail Pletnev den ersten Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und begann seine internationale Solistenlaufbahn. 1990 erfüllte sich für Pletnev mit der Gründung des Russion National Orchestra der Traum eines eigenen Orchesters, das er als Dirigent seitdem leitet. Mikhail Pletnev ist auch als Komponist hervorgetreten, sein Konzert für Viola und Orchester wurde 1988 mit Yuri Bashmet als Solist in Moskau uraufgeführt. Ab 1996 war er vertraglich der Deutschen Grammophon verbunden und hat zahlreiche Tonträgeraufnahmen als Pianist und Dirigent vorgelegt. 2007 gab Pletnev sein Debüt als Operndirigent mit der Neuinszenierung von Tschaikowskys Pique Dame am Bolschoi-Theater in Moskau. Von 2008 bis 2010 war er Erster Gastdirigent des Orchestra della Svizzera Italiana. Im Februar 2011 leitete Pletnev in der Semperoper die Staatskapelle Dresden zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens beim Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms. Michkail Pletnev hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u.a. mehrmals den Staatspreis Erster Klasse der Russischen Föderation, zwei Echo Klassik (1999 und 2001), den Grammy Best Chamber Music Performance mit Martha Argerich (2005) sowie den Europäischen Dirigentenpreis (2005).


Empfehlung vom Oktober 2011

CD der Woche am 24.10.2011

F. Liszt

hänssler CLASSIC 3 CD 98.627

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Die Années de pèlerinage zählen zwar gemeinhin zu Liszts bedeutenden Werken, werden aber gleichzeitig vom Nebel des Halbwissens umwabert. Selbst in Pianistenkreisen kennt man oft nur Vallée d'Obermann, die Petrarca-Sonette, die Dante-Sonate, Venezia e Napoli und die Jeux d'eau à la Villa d'Este. [...]

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