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Johann Mattheson 250. Todestag

17.04.14 (* vor 336 Jahren † vor 253 Jahren)

† 1764

17

April

Der deutsche Komponist und Musikschriftsteller Johann Mattheson war ein Universalgenie seiner Zeit. Als Sohn eines wohlhabenden Hamburger Kaufmannes hatte er frühzeitig eine umfassende Bildung genossen. Er spielte u.a. Orgel und sang im Chor der Hamburger Oper. Einer seiner Orgellehrer war Johann Nicolaus Hanff. Mit 18 Jahren komponierte er seine erste Oper (Die Plejades, oder das Siebengestirne). 1703 lernte er Georg Friedrich Händel kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Beide hatten sich um die Nachfolge von Dietrich Buxtehude als Organist in Lübeck beworben, beide haben das Amt jedoch nicht übernommen. 1704 nahm er den Posten als Hofmeister, später als Sekretär und Korrespondent des englischen Gesandten an. Die Stellung hielt er bis ins hohe Alter inne, da sie ihm ein gutes Einkommen und hohen sozialen Status sicherte. 1705 beendete er seine Tätigkeit als Opernsänger und heiratete 1709 Catharina Jenning. 1715 wurde er Vikar, 1718 Musikdirektor am Hamburger Dom. Diese Stelle musste er 1728 aufgrund von Zwistigkeiten und aus Altersgründen aufgeben, außerdem führte eine zunehmende Schwerhörigkeit schließlich zur beinahe völligen Ertaubung. Ab dieser Zeit verfasste Mattheson zahlreiche theoretische Schriften (u.a. Der vollkommene Capellmeister,1739) und gab die erste deutsche Musikzeitschrift heraus (Der musicalische Patriot, 1728/29). Mattheson starb am 17. April 1764. Zu seinem Begräbnis erklang das Oratorium Das fröhliche Sterbelied, das er eigens für diesen Anlass komponiert hatte.

Johann Mattheson – CD-Einspielungen


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