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Sergej Prokofjew 125. Geburtstag

23.04.16 (* vor 126 Jahren † vor 64 Jahren)

* 1891

23

April

Am 23. April 2016 jährt sich der Geburtstag des russischen Komponisten Sergei Prokofjew zum 125. Mal. Prokofjew war ein musikalisch früh- und hochbegabtes Kind. Mit vier Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, mit fünf Jahren schrieb er seine ersten Kompositionen. Den ersten Kompositionsunterricht erhielt er 1902/1903 von Reinhold Glière. Auf Anraten von Alexander Glasunow begann er 1904 als 13jähriger, am Konservatorium in Sankt Petersburg Komposition, Klavier und Dirigieren zu studieren, u.a. bei Nikolai Rimsky-Korssakoff und Anatoli Liadow. Ab 1908 trat er als Pianist und Komponist in der Öffentlichkeit in Erscheinung. 1916/1917 komponierte er seine berühmt gewordene Symphonie classique op. 25. Infolge der Oktoberrevolution verließ er 1918 Russland, lebte in Japan und abwechselnd in den USA und in Europa. 1936 ließ er sich endgültig wieder in Moskau nieder. Viele seiner Werke entstanden hier. 1945 zog er sich bei einem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung zu. Trotz der seitdem zunehmenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen blieb er bis zu seinem Tod unermüdlich tätig. Prokofjew starb am 5. März 1953 in Moskau. Er ist einer der bedeutendsten russischen Komponisten. Sein vielseitiges Schaffen umfasst alle Gattungen. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen neben der Symphonie classique seine Ballette Romeo und Julia (1940) und Aschenbrödel (1945), das musikalische Märchen Peter und der Wolf (1936) sowie seine Opern Die Liebe zu den drei Orangen (1925), Der Spieler (1926), Der feurige Engel (1928) und Krieg und Frieden (1941-1955).

Sergej Prokofjew – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Dezember 2013

CD der Woche am 23.12.2013

Anton Heiller

Das Orgelwerk Vol. 2

Anton Heiller

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Die erste Folge der auf zwei Volumina angelegten Einspielung sämtlicher Orgelwerke Anton Heillers (1923 – 1979) wurde in Klassik Heute vor einiger Zeit sehr positiv gesprochen; abgesehen vom interessanten, durchaus hörenswerten Repertoire einer wichtigen Figur der österreichischen Nachkriegszeit [...]

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