Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzporträts

Ch. Gounod, Roméo et Juliette

27.04.17 (UA vor 151 Jahren)

UA 1867

27

April

Zu Beginn seiner Laufbahn interessierte sich Charles Gounod eher für die Kirchenmusik als für die Bühne. Dennoch schaffte er erst mit seiner Oper Faust den Durchbruch. Ein ähnlicher Erfolg wollte ihm allerdings mit weiteren Bühnenwerken nicht mehr gelingen – zumindest außerhalb Frankreichs. Mit der 1867 vollendeten und am 27. April im Théâtre Lyrique in Paris uraufgeführten Shakespeare-Oper Roméo et Juliette hatte er zumindest in Frankreich durchaus großen und dauerhaften Erfolg. Unter den „Romeo“-Bearbeitungen der Opernbühne kommt Gounods Vertonung Shakespeare am nächsten. Die Textdichter Barbier und Carré folgten der Vorlage ziemlich getreu und übernahmen für die Oper viel von der poetischen Theatralik. Statt mit einer Ouvertüre beginnt die Oper mit einem Chorprolog, der in homophoner, vierstimmiger Deklamation die Handlung vorweg erzählt – möglicherweise inspiriert durch die Chor-Introduktion von Berlioz' „Romeo“-Oratorium. Die eigentliche Handlung setzt mit dem Fest Capulets mit einem zündend rhyhthmisierten Tanzchor ein. Besonders bekannt ist Juliettes schwungvolle Walzer-Arie Je veux vivre, außerdem enthält die Oper vier ausdrucksstarke Duette zwischen Romeo und Julia.


Empfehlung vom August 2013

CD der Woche am 26.08.2013

Franz Liszt

Hungarian Rhapsodies

Franz Liszt

Bestellen bei jpc

Wenn ich endlich verstanden habe, worum es sich bei dem vielbeschworenen „Doppler-Effekt" wirklich handelt, so habe ich das Martin Haselböck, seinem Orchester Wiener Akademie und dem gegenwärtigen Programm zu verdanken, das die Landschaft der Ungarischen Rhapsodien mit einem derartigen Hochdruck [...]

Klassik Heute
Empfehlung

→ Alle Porträts


⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc
Film Itzhak Perlman