Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Komponisten: Aktuelle Infos

Erik Satie 160. Geburtstag

frz. Komponist


Erik Satie wurde als ältestes von vier Kindern des Versicherungsagenten Jules-Alfred Satie und seiner Frau Jane-Leslie Anton am 17. Mai 1866 in Honfleur geboren. Da seine Mutter aus einer schottischen Familie stammte, wurde Erik zweisprachig und nach anglikanischen Grundsätzen erzogen. Als er vier Jahre alt war, zog die Familie nach Paris, nach dem Tod der Mutter 1872 lebte er bei den Eltern seines Vaters in Honfleur. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er vom dortigen Organisten und Chorleiter Gustave Vinot. Nach dem Tod der Großmutter 1878 zog Erik wieder zu seinem Vater nach Paris. Dessen zweite Ehefrau, eine Konzertpianistin und Komponistin, erkannte sein Talent und meldete ihn 1897 am Pariser Konservatorium an. Nach zweieinhalb Jahren brach Satie das Studium jedoch wieder ab. Ab 1884 begann er zu komponieren. 1887 zog er nach Montmartre und spielte als Pianist in Cafés und im Kabarett Le Chat Noir. 1898 übersiedelte er nach Arceuil bei Paris und nahm 1905 sein Musikstudium an der Schola Cantorum bei Vincent d’Indy und Albert Roussel wieder auf. Durch Debussy und Ravel erlangte er ab 1911 erste Bekanntheit, mit seinem „kubistischen“ Ballett Parade (1917) und dem Kammeroratorium Socrate (1918) wurde er richtungsweisend für die moderne französische Musik. Unter seiner Führung bildete sich die „Groupe des Six“, der Milhaud, Honegger, Auric, Poulenc, Durey und Taillefer angehörten. Satie war einer der originellsten Experimentatoren unter den französischen Komponisten. Die Abweichung vom Dur-Moll-System, Einfachheit, Klarheit, Kürze und Schlichtheit sind die wesentlichen Merkmale seiner Musik. Zeitlebens beschäftigte er sich auch intensiv mit der Bildenden Kunst und pflegte enge Freundschaften mit Vertretern der damaligen Avantgarde, darunter Pablo Picasso, Georges Braque, Léonide Massine, Man Ray und vor allem Jean Cocteau. Saties Leben war überwiegend geprägt von Geldsorgen. Er starb am 1. Juli 1925 an den Folgen des jahrelangen Alkoholmissbrauchs. Neben seinen Chansons (u.a. Je te veux, 1897) sind vor allem die Gymnopédies (1888), Gnossiennes (1890), Sports et Divertissements (1914) oder die Sonatine Bureaucratique (1917) seine heute bekanntesten Werke.

»Erik Satie: Biographie und Einspielungen«

<!--4DINCLUDE /inc_anzeige2.html--> : Das Dokument konnte nicht geöffnet werden.

Max Reger 110. Todestag

dt. Komponist


Max Reger wurde am 19. März 1873 in Brand im Fichtelgebirge als Sohn eines Lehrers und Organisten geboren. Den ersten Musik- und Orgelunterricht erhielt er von seinem Vater, dann in Weiden bei Adalbert Lindner und später vor allem bei Hugo Riemann in Wiesbaden. Dort fand er auch eine Anstellung als Lehrer für Orgel und Klavier. Nach einer persönlichen Krise kehrte er 1898 zunächst in sein Elternhaus zurück, von wo aus er 1901 nach München übersiedelte. Mit der Heirat der geschiedenen Protestantin Elsa von Bercken 1902 nahm Reger die Exkommunizierung in Kauf. Als rühriger Komponist und Konzertpianist wurde er 1905 an die Akademie der Tonkunst als Nachfolger von Josef Rheinberger berufen, wegen Unstimmigkeiten gab er diese Position jedoch bereits ein Jahr später wieder auf. 1907 erhielt er wärend eines Konzertaufenthalts in Karlsruhe die Berufung als Universitätsdirektor in Leipzig. Dort setzte sich Karl Straube sehr für sein Werk ein. Schließlich übernahm er von 1911 bis 1914 die Leitung der Meininger Hofkapelle. Aus gesundheitlichen Gründen musste er die Stelle dann aufgeben und zog 1915 nach Jena. Während einer Fahrt nach Leipzig, wo er noch eine Lehrtätigkeit ausübte, erlag Reger am 11. Mai 1916 im Alter von nur 43 Jahren einem Herzversagen. Als Komponist am meisten Bedeutung erlangte Reger durch seine Werke für Orgel, bedeutsame Werke schuf er jedoch auch in der Kammermusik, daneben in der Lied-. Chor- und Orchestermusik. Insgesamt hinterließ Reger durch rastlose Arbeit in dieser Lebenszeit mehr als 1000 Werke, mit deren chromatisch-harmonischer Fülle und barocker Formsprache er zum „Vollender der chromatischen Polyphonie“ wurde und zahlreiche nachfolgende Komponisten beeinflusste, vor allem Paul Hindemith.

»Max Reger: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im Mai

Uraufführungen im Mai

Anzeige

»Alle Porträts«

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige