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Horst Stein 10. Todestag


† 2008

27

Juli


* vor 91 Jahren
† vor 11 Jahren
27.07.18

Horst Stein 10. Todestag

Horst Stein / King

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Der Todestag des Dirigent Horst Stein, langjähriger Chef der Bamberger Symphoniker, jährt sich am 27. Juli 2018 zum 10. Mal. Er starb wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag, den er am 2. Mai 2008 beging, nach längerer Krankheit in seinem Haus in der Schweiz. Geboren 1928 in Wuppertal Elberfeld, führte ihn seine beeindruckende Karriere nach Stationen in Wuppertal, Hamburg, Mannheim und Ost-Berlin von 1969 bis 1986 regelmäßig zu den Bayreuther Festspielen, wo er mehr als 130 Vorstellungen dirigierte, darunter Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg sowie den kompletten Ring. Von 1985 bis 1996 war er Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, die ihn zum Ehrendirigent auf Lebenszeit beriefen. An der Wiener Staatsoper hat Horst Stein mehr als 500 Vorstellungen dirigiert, nachdem er dort im Dezember 1963 mit Bizets Carmen sein Debüt gab. Zu den von ihm uraufgeführten Werken gehört u.a. Bohuslavs Martinus The Marriage (1954), Gottfried von Einems Der Besuch der alten Dame (1971) und Darius Milhauds Medea (1972). Dem japanischen NHK-Sinfonieorchester war Horst Stein ebenfalls viele Jahre hindurch verbunden. Er war dort, wie auch an der Wiener Staatsoper, zum Ehrenmitglied ernannt worden. Sein künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern dokumentiert und umfasst u.a. Sinfonien von Brahms, Bruckner, Beethoven, Schubert, Sibelius sowie das Gesamtwerk von Max Reger und zahlreiche Operngesamtaufnahmen.

Horst Stein – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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