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Martha Mödl 15. Todestag


† 2001

17

Dezember


* vor 107 Jahren
† vor 18 Jahren
17.12.16

Am 17. Dezember 2016 jährt sich der Todestag der Mezzosopranistin Martha Mödl, die am 22. März 1912 in Nürnberg geboren wurde, zum 15. Mal. Sie war eine Ausnahmeerscheinung im Bayreuth der Nachkriegsjahre, wurde aber auch in Wien, Mailand, Berlin, Hamburg, Salzburg, Paris, Buenos Aires und an der MET in New York wegen ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz gefeiert. Dazu kam ihr breites Repertoire das von Beethovens Fidelio und Alban Bergs Lulu bis hin zu Mussorgsky, Strauss, Verdi und Wagner reichte. Kaum eine Sängerin hat darüber hinaus so viele Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Werke gesungen wie sie – darunter Werke von Giancarlo Menotti (Der Konsul), Boris Blacher (200 000 Taler), Hans Werner Henze (Elegie für junge Liebende), Wolfgang Fortner (Bluthochzeit), Friedrich Cerha (Baal), Aribert Reimann (Melusine) und Benjamin Britten (Gloriana). Phänomenal war auch die Tatsache, dass sie noch als 89-jährige bis kurz vor ihrem Tod 2001 auf der Bühne stand, die – wie sie sagte – ihr Lebenselexier war. Ihr künstlerisches Vermächtnis ist auf zahlreichen Tonträgern, DVD und TV-Aufnahmen dokumentiert, 1998 erschien im Parthas-Verlag das Buch „So war mein Weg“ – Gespräche mit Thomas Voigt.

Martha Mödl – CD-Einspielungen

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Malinconico

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