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Gaston Litaize 25. Todestag

05.08.16 (* vor 108 Jahren † vor 26 Jahren)

† 1991

5

August

Gaston Gaston Litaize war als Lehrer, Virtuose und Komponist einer der großen Meister der französischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 11. August 1909 in Ménil-sur-Belvitte geboren. Von Geburt an blind, ließ er sich von Charles Magin ermutigen, an der Institution National des Jeunes Aveugles in Paris, später am Pariser Konservatorium zu studieren, u.a. bei Marcel Dupré. Anschließend war er auch Privatschüler von Louis Vierne. In dieser Zeit (1926-1931) gewann er bei Wettbewerben erste Preise in Orgel, Improvisation, Fugenspiel und Komposition, außerdem den Prix Rossini für seine Komposition Fra Angelico. 1938 gewann er den Zweiten großen Rompreis (Seconde Grand Prix de Rome) in Komposition, der damals erstmals einem blinden Musiker verliehen wurde. Ab 1934 war er Organist an Saint-Cloud und unterrichtete ab 1939 an der Institution National des Jeunes Aveugles Harmonielehre. 1946 erfolgte die Ernennung zum Professor für Orgel an der Institution Nationale des Jeunes Aveugles und zum Titularorganisten an St. François-Xavier in Paris. Diese Stellung behielt er bis zu seinem Tod. Von 1944 bis 1974 leitete Litaize die kirchenmusikalischen Sendungen des Französischen Rundfunks mit fünf Sendungen pro Woche. Als er nach dreißigjähriger Rundfunktätigkeit in den Ruhestand ging, begann er 1975 am St Maur-des-Fossés Conservatoire Orgel zu unterrichten, wo er zahlreiche Schüler um sich versammelte. Er konzertierte außerdem in Frankreich, Westeuropa, USA und Kanada und hatte als Virtuose und Lehrer maßgeblichen Einfluss auf die junge Organistengeneration in Frankreich. So bewog er Olivier Latry, ebenfalls Organist zu werden. Gaston Litaize starb kurz vor Vollendung seines 82. Lebensjahres am 5. August 1991 in Bruyeres (Vogesen).

Gaston Litaize – CD-Einspielungen


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Harald Genzmer<br />Musik für Flöte, Viola und Harfe

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