Am 12. Juli 2025 jährt sich der Geburtstag des englischen Komponisten George Sainton Kaye Butterworth zum 130. Mal. Er wurde in London geboren. Die Familie zog jedoch bald nach Yorkshire, wo Butterworth aufwuchs. Den ersten Musikunterricht bekam er von seiner Mutter, die selbst Sängerin war. Er begann früh zu komponieren. Als späterer General Manager der North Eastern Railway hatte sein Vater eine Ausbildung zum Rechtsanwalt für Goerge vorgesehen und ihn ans Eton College und anschließend ans Trinity College nach Oxford geschickt. George konzentrierte sich jedoch zunehmend auf die Musik und traf auf Cecil Sharp und Ralph Vaughan Williams. Butterworth und Vaughan Williams schlossen enge Freundschaft, sie unternahmen mehrere Reisen in das ländliche England, um Volkslieder zu sammeln. Nach dem Abschluss in Oxford begann Butterworth eine Laufbahn als Musiker, schrieb Kritiken für The Times, komponierte und lehrte am Radley College in Oxfordshire. Er studierte auch kurz am Royal College of Music in London, wo er unter anderem von Hubert Parry unterrichtet wurde. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete sich Butterworth zum Militärdienst. Er fiel 1916 im Alter von 31 Jahren in der Schlacht an der Somme bei Pozières. Sein Leichnam wurde nie gefunden. Von Butterworth ist nur wenig Musik erhalten, da er selbstkritisch viele seiner Werke vernichtet hatte, bevor er eingezogen wurde. Am bekanntesten ist A Shropshire Lad (1911/12), die Vertonung einer Gedichtsammlung von A. E. Housman. Gelegentlich sind heute noch seine Orchesterwerke zu hören – Two English Idylls von 1911 und sein letztes Werk The Banks of Green Willow von 1913. George Butterworth starb am 5. August 1916 in Pozières.
»George Butterworth: Biographie und Einspielungen«
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