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Leoš Janáček 160. Geburtstag

03.07.14 (* vor 163 Jahren † vor 89 Jahren)

* 1854

3

Juli

Leoš Janáček wurde am 3. Juli in Hochwald (Mähren) geboren. Er besuchte 1865 das Augustinerstift in Brünn, 1866 bis 1869 die deutsche Realschule und studierte 1869 bis 1872 an der „K.u.K. slawischen Lehrerbildungsanstalt“. Dort wurde er 1872 Musiklehrer und leitete verschiedene Chöre. Anschließend studierte er in Leipzig und Wien. von 1881 bis 1919 leitete er die Brünner Orgelschule und arbeitete schließlich als Forscher und Theoretiker über das Volkslied und über die „Melodie des gesprochenen Wortes“. Er sammelte Volkslieder seiner Heimat, beobachtete die Sprache seiner Landsleute und die Laute der Natur. Diese Studien flossen in seine Kompositionen ein, die „Sprachmelodie“ prägte seinen Stil nicht nur in den Vokalwerken. Seine Meisterwerke, die ihn weltberühmt machten, schrieb er fast alle in seinem letzten Lebensjahrzehnt (die Opern Katja Kabanowa, Das schlaue Füchslein, Die Sache Makropulos und Aus einem Totenhaus, die beiden Streichquartette, die Sinfonietta und die Glagolitische Messe). Janáček erfuhr viele internationale Ehrungten, er war u.a. Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und der Tschechischen Akademie in Prag. Er starb am 12. August 1928 in Mährisch-Ostrau.

Texte zu Leoš Janáček

Leoš Janáček

Hör-Tipps anhand von ausgewählten Werken

Nach wenigen Sekunden bereits ist ein Stück aus dem Werk Leoš Janáčeks zu erkennen: Unverwechselbar sind die rhythmische Energie, die überbordend-sinnliche Harmonik, die Kraft der hartnäckig repetierten und variierten Motive. Eine solche vollkomme čn eigene Sprache ohne direkte Vorläufer läßt sich in seinem Frühwerk noch nicht feststellen; so interessant die Werke der Jahre bis etwa zur Jahrhundertwende auch sind, das Bedeutendste schuf Janáček mit erstaunlicher Produktivität im Alter.

[Michael B. Weiß, 1.10.1999]weiterlesen ...

Leoš Janáček – CD-Einspielungen


Empfehlung vom Dezember 2012

CD der Woche am 31.12.2012

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Ondine 1 CD ODE 1204-2

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