Der gebürtige Pariser Philippe Jaroussky ist einer der prominentesten Vertreter in einem noch immer außergewöhnlichen Stimmfach. Der Grundstein für eine steile Karriere als Countertenor war gelegt, als er 1999 bei den Festivals von Royaumont und Ambronay mit dem Ensemble Il Seminario Musicale unter Gérard Lesne in Alessandro Scarlattis Oratorium Sedecia auftrat. Und nach seinem inoffiziellen Deutschland-Debüt 2004, als Jaroussky für den erkrankten Andreas Scholl einsprang, fand 2005 sein offizielles und von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeiertes Deutschland-Debüt als Telemaco in einer Neuproduktion von Monteverdis Il Ritorno d’Ulisse in patria an der Berliner Staatsoper statt. 2008 wurde Philippe Jaroussky als „Sänger des Jahres“ mit einem "Echo Klassik" ausgezeichnet – als erster Countertenor in der Geschichte dieses Preises. 2012 begeisterte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen an der Seite von Cecilia Bartoli und Andreas Scholl in Händels Julius Cäsar. Der Franzose gilt nicht nur als einer der bedeutendsten Interpreten virtuoser Barockarien, sondern auch als Entdecker bisher unbekannten Repertoires, das in seinen Interpretationen sodann die Klassik-Charts stürmt. So verdanken wir ihm zum Beispiel vergessene Arien des legendären Kastraten Carestini. 2015/16 war Jaroussky Artist in Residence beim Konzerthaus Berlin. 2016 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (332183) Jaroussky. Für sein Album Green wurde er 2016 erneut als „Sänger des Jahres“ beim ECHO Klassik ausgezeichnet. In der Saison 2016/17 war er Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Heute, am 13. Februar, feiert der erfolgreiche Sänger seinen 40. Geburtstag. Dazu herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!
»Philippe Jaroussky: Biographie und Einspielungen«
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