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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Dizzy Gillespie

US-amer. Jazzmusiker (Trompeter), Komponist, Sänger, Arrangeur und Bandleader

* 21.10.1917 Cheraw, South Carolina
† 06.01.1993 Englewood, New Jersey

Einer der Giganten und eine der populärsten Figuren der Jazzwelt hat 100. Geburtstag: am 21. Oktober 1917 wurde Dizzy Gillespie als John Birks Gillespie in Cheraw, South Carolina geboren. Sein Vater, ein Bauarbeiter, der sich selbst als Amateur-Bandleader betätigte, förderte Dizzy in seiner musikalischen Entwicklung von Anfang an. Mit vier Jahren begann Dizzy, Klavier zu spielen, aber noch bevor er zwölf Jahre alt war, wechselte er zur Trompete. Bereits in jungen Jahren spielte er in zahlreichen Swing-Bands, so bei Frank Fairfax, Teddy Hill, Cab Calloway oder Earl Hines. Er spielte quasi mit allen Größen der Jazz-Szene wie Charlie Parker, Thelonious Monk, Duke Ellington, Kenny Clarke, Oscar Pettiford, Coleman Hawkins und vielen anderen zusammen Für die Entwicklung des Bebop war er eine prägende Figur. Im Jahre 1945 nahm er beim Plattenlabel Guild seine ersten historischen Bebop-Platten auf und gründete ein Jahr später sein eigenes Orchester, die Dizzy Gillespie Big Band. Mit dieser Formation unternahm er 1948 eine Tournee durch die USA, Frankreich und Belgien. Die Band wurde 1950 wieder aufgelöst. Als einer der ersten Jazzgrößen übernahm Dizzy Gillespie auch lateinamerikanische, afrokubanische und afrikanische Elemente in seine Musik. 1956 bewirkte sein Auftritt in Athen einen Abbau der amerikanischen Spannungen im Zypernkonflikt. 1964 kandidierte er sogar – erfolglos – für das Amt des amerikanischen Präsidenten. 1988 gründete er das United Nation Orchestra, mit dem er Ägypten, Marokko sowie etwas später Kanada und Südamerika bereiste und in dem sowohl frühere Weggefährten als auch Schüler von ihm mitwirkten. Typisch für ihn war die Trompete mit nach oben gebogenen Schalltrichter und die froschartig aufgeblasenen Backen, die sogar einen eigenen medizinischen Fachbegriff erhielten: „Gillespie pouch“. 1979 erschien seine Autobiografie mit dem Titel To Be or not to Bop, 1988 dokumentierte John Holland in dem Film „Dizzy Gillespie – a Night in Havanna“ einen Auftritt Dizzy Gillespies. Sein letztes öffentliches Konzert gab er im Februar 1992 in Seattle. Er starb am 6. Januar 1993 in Englewood, New Jersey.

Diskographie [1] Werke [1]

Diskographie aktuelle Auswahl: 1

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Friedrich Gulda

the complete musician

472 832-2;0289472832252
zur Besprechung
Selten gibt es Anlass, auf eine CD-Revitalisierung einer doch schon älteren LP-Kassette so freudig zu reagieren. Von den hier vorliegenden Gulda-Aufnahmen unter dem absolut nicht zu hoch gegriffenen Motto „The Complete Musician“ war mir seinerzeit ...

Amadeo 472 832-2 • 3 CD • 221 min.

06.05.03 [10 8 9]

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