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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Frangis Ali-Sade

aserbaidschan. Komponist

* 28.05.1947 Baku

Biographie

Biographie

geboren in Baku (Aserbaidschan). Ausbildung am Konservatiorium ihrer Heimatstadt (Klavier und Komposition).
1970-1972
1970 Klavierdiplom, 1972 Kompositionsexamen. 1970 stellte sich die Komponistin mit ihrer Klaviersonate "In memoriam Alban Berg" erstmals beim Musikfestival von Pesaro vor.
1974
UA des Concerto für Klavier und Orchester in Baku, ebenso UA des Streichquartetts Nr. 1.
1976
Unterricht am Konservatiorium von Baku (Fachbereich Musikgeschichte).
1980
UA von Ode für gemischten Chor und Orchestra in Baku.
1982
UA von Fantasie für Orgel in Baku.
1989
Promotion über Die Orchestrierung in Werken aserbaidschnischer Komponisten.
Bechsteinkonzert
1998
UA von Sturm und Drang für Kammerorchester am 1.11.1998 in Köln.
1999
Am 23. April 1999 UA von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit in Arhus (Dänemark). Am 21.8.1999 UA von Reise in die Unsterblichkeit für Bariton, gemischten Chor und Kammerensemble sowie von Mirage für Oud und Kammerensemble in Luzern. Dort als erste Frau "Composer in residence" bei den Internationalen Musikfestwochen 1999. Als DAAD-Stipendiation 1999/2000 Aufenthalt in Berlin. Portraitkonzerte bei SFR, Konzert und Workshop an der Musikhochschule Hanns Eisler.
2000
UA von Gottes ist der Orient für gemischten Chor, Orgel und Percussion als Auftragswerk der Musik Triennale Köln 2000. Im Februar widmet das Ensemble Continuum der Komponistin ein Portraitkonzert in New York. Im Herbst 2000 dreimonatiger Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (Brandenburg).
2002
Im Auftrag der Gulbenkian Foundation schrieb Ali-Sade ein Konzert für Violoncello und Orchester, das dam 2. Juni 2002 in Lissabon von Ivan Monighetti und dem Gulbenkian Orchester unter der Leitung von Muhai Tang uraufgeführt wurde. Für die Luzerner Festwochen 2002, die unter dem Motto "Sheherazade - Orientalische Nacht" standen, komponierte sie das Stück Nagillar für großes Orchester, das am 18.8.2002 mit dem Orchestre Philharmonique Suisse unter der Leitung von Susanna Mälkki uraufgeführt wurde. Am 5. Oktober 2002 beginnen die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker ihr 30jähriges Jubilium mit einem großen Konzert in der Berliner Philharmonie, bei dem sie die Auftragskomposition Shyshtar (Metamorphosen für 12 Violoncelli) von Ali-Sade spielten.
2003
Am 9. März spielte Alexander Ivashkin die britische Erstaufführung von Ask Havasi für Violoncello solo in der Royal Festival Hall in London.
2004
Am 27. Januar 2004 dirigierte Mstislaw Rostropowitsch das Orchsterstück Hommage von Ali-Sade anläßlich der Wiedereröffnung der Philharmonie Baku. Vom 29.-30. November 2004 gestaltet das Festival "Klanghorizonte" in Augsburg ein Komponistenportrait in Form von mehreren Konzerten und einen Workshop, den die Komponistin gemeinsam mit Studenten der dortigen Musikhochschule hält.

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