Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Ignaz Pleyel

* 18.06.1757 Ruppertsthal
† 14.11.1831 Paris

Biographie Diskographie [18] Werke [56]

Biographie

18.6.1757
geboren in Ruppertsthal (Österreich) als Sohn des Lehrers Martin Pleyel. Das musikalische Talent des Kindes wurde früh entdeckt. Mit finanzieller Hilfe eines Freundes der Familie, des Grafen Ladislaus Erdödy aus Preßburg erhielt Pleyel eine gründliche musikalische Ausbildung bei Johann Baptist Vanhal (1739-1813) und Joseph Haydn (1732-1809), als dessen Lieblingsschüler er gilt.
1777
Mit finanzieller Unterstützung durch den Grafen Erdödy unternahm Pleyel mehrere musikalische Bildungsreisen nach Italien, wo er die italienische Musik der Zeit sowie berühmte Persönlichkeiten - u.a. Cimarosa, Pugnani und Paisiello - kennenlernte.
1785
Am 30. Mai 1785 wurde Pleyels Oper Ifigenia in Aulide am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt.
1783
Durch Vermittlung des Diplomaten Prinz Louis de Rohan erhielt Peyel die Assistentenstelle am Dom zu Straßburg.
1788
Heirat mit Françoise Gabrielle Lefèbvre, der Tochter eines Straßburger Teppichwebers.
1789
Ernennung zum Kapellmeister des Straßburger Münsters. Daneben Tätigkeit als Konzertvirtuose und Komponist.
Bechsteinkonzert
1791
Reise nach London, um dort im Rahmen der "Professinal Concerts" aufzutreten, unter Umständen auch gegen seinen ehemaligen Lehrer, Joseph Haydn "anzutreten". Beide Musiker schätzen sich jedoch zu sehr, um sich als Konkurrenten gegeneinander ausspielen zu lassen. Das gute Einvernehmen beider bleibt bestehen.
1795
Übersiedelung von Iganz Pleyel und seiner Familie nach Paris.
1797
Gründung eines Musikverlages und einer Klaviermanufaktur. Neben zahlreicher anderer Werke, verlegt Pleyel die Gesamtausgabe der Streichquartette Joseph Haydns.
1830
Peyels Sohn Camille, ebenfalls Pianist, führt die Klaviermanufaktur und den Verlag weiter.
14.11.1831
Pleyel stirbt am 14.11.1831 auf seinem Landsitz in der Nähe von Paris und wird am dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt, auf dem sich auch die Gräber von Bizet, Cherubini und Bellini befinden. Pleyels Werk umfasst 41 Sinfonien, 6 Symphonies concertantes, 8 Konzerte, Kammermusik und Lieder sowie zwei Opern. Bedeutend ist auch die zusammen mit Jan Ladislaus Dussek (1760-1799) von ihm verfasste Klavierschuel "Nouvelle Methode de Pianoforte, contenant les principes du doigts" von 1797.

⇑ nach oben

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc