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James Galway 75. Geburtstag


* 1939

8

Dezember


* vor 80 Jahren
08.12.14

Am 8. Dezember 2014 feierte der 1939 in Belfast geborene Flötist James Galway seinen 75. Geburtstag. Er studierte von 1956-1959 am Royal College of Music und an der Guildhall School of Music, anschließend konnte sich durch ein Stipendium bei Gaston Crunelle und Pierre Rampal in Paris perfektionieren. Nach Engagements in verschiedenen englischen Orchestern holt ihn Herbert von Karajan1969 zu den Berliner Philharmonikern. 1975 beginnt seine Solokarriere, die ihn zu einem der bekanntesten Flötisten der kommenden Jahrzehnte macht. Dabei bereichern nicht nur zahlreiche Bearbeitungen und Arrangements sein riesiges Repertoire, sondern auch neue Orignialkompositionen, die ihm namhafte Komponisten widmeten. Er trat in einer eigenen TV-Serie im britischen Fernsehen auf, in der er Pop- und Klassik verband und unterrichtgete an der Eastman School of Music. Anfang 2010 unternimmt James Galway eine große Geburtstags-Tournee, die am 16. Januar in Frankreich beginnt und anschließend nach Schweden, Deutschland, die USA, Italien, Israel und durch Großbritannien führt, wo sie am 22. März 2010 in Birmingham endet. Mit Recht ist James Galway stolz auf seinen Beitrag zur Erweiterung des Flötenrepertoires: „In meinem Auftrag entstanden einige der größten Flötenkonzerte des späten 20. Jahrhunderts. Hörens Sie sich das Konzert von Liebermann an, dann verstehen Sie, was ich meine“, sagt er. Ebenso könnte er Werke von Corigliano, Arnold, Rodrigo, Thea Musgrave und vieler anderer nennen. Sein umfangreiches Schaffen ist auf zahlreichen CDs dokumentiert (RCA, DG u.a.).

James Galway – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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