Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

Aktuelle Infos und Kurzporträts

Erich Kleiber 60. Todestag


† 1956

27

Januar


* vor 129 Jahren
† vor 63 Jahren
27.01.16

Erich Kleiber war einer der bedeutendsten Dirigenten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Sohn eines Gymnasialprofessors am 5. August 1890 in Wien geboren, studierte er in Wien und am Konservatorium in Prag Violine und Komposition sowie Philosophie und Kunstgeschichte an der Prager Universität. Er debütierte 1911 als Chorleiter am Landestheater von Prag und begann schließlich seine Dirigentenlaufbahn 1912 als Kapellmeister an der Darmstädter Oper. Wechselnde Stationen führten ihn über Barmen-Eberfeld (Wuppertal, 1919), Düsseldorf (1922) und Mannheim (1923) an die Staatsoper Berlin, wo er von 1923 bis 1934 Generalmusikdirektor war. Mit bedeutenden Uraufführungen (Alban Berg: Wozzeck 1925; Franz Schreker: Der singende Teufel, 1928; Darius Milhaud: Christophe Colombe, 1930) brachte er die Berliner Staatsoper an die Spitze der führenden Opernhäuser. 1930 wurde sein Sohn Carlos geboren, der einer der bedeutendsten Dirigenten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrunderts werden sollte. 1934 verließ er Nazi-Deutschland als ihm verboten wird, die Oper Lulu von Alban Berg in der Endfassung von Paul Hindemith zur Uraufführung zu bringen. Er arbeitete als Gastdirigent in Amsterdam, Mailand und Moskau und ließ sich schließlich in Argentinien nieder. Von 1936 bis 1949 ist er Leiter des Teatro Colón in Buenos Aires, gleichzeitig Chefdirigent des Philharmonisches Orchesters von Havanna (1944-1947) sowie Principal Guest Conductor des Sinfonieorchester des NBC (1945-1946). Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt er nach Europa zurück, dirigiert u.a. regelmäßig am Londoner Covent Garden Theatre (1950-1953) und wird 1954 erneut zum Leiter der Deutschen Staatsoper in Berlin ernannt. Nach Unstimmigkeiten gibt er diesen Posten ein Jahr später wieder auf. Am 27. Januar 1956 starb Erich Kleiber in Zürich.

Erich Kleiber – CD-Einspielungen

→ Alle Porträts



Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 12.10.2015

Heinrich Schütz

Symphoniae Sacrae I Venedig 1629

Heinrich Schütz

Bestellen bei jpc

Man kann sich kaum satthören an dieser CD! Zum einen weil die Musik von Heinrich Schütz, die mit ihrer einzigartigen Beziehung von Wort und Ton sowie der Verbindung von altem und neuem Stil Maßstäbe in der Kirchenmusik des Frühbarocks gesetzt hat, eine nicht versiegende Quelle der Erleuchtung und Inspiration ist. Schütz betreibt stets eine musikalische Exegese, die vom Wort ausgeht, und es durch die Musik in immer neuen Facetten auslegt und beleuchtet. [...]

Klassik Heute
Empfehlung

⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc