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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Antonín Dvořák

* 08.09.1841 Nelahozeves
† 01.05.1904 Prag

Antonín Dvořák wurde 1841 als Sohn eines Gastwirts geboren. Eigentlich sollte er Metzger werden, er ging aber als Sechzehnjähriger nach Prag, um an der Organistenschule zu studieren. 1862 war er als Bratscher am Prager Nationaltheater tätig. Die Musik von Liszt, Wagner und Schumann beeindruckte ihn besonders. Er erhielt auf Vermittlung von Johannes Brahms 1875 ein Staatsstipendium. 1892-1895 leitete er das National Conservatory in New York, ab 1901 das Prager Konservatorium. Er wird als der "tschechische Brahms" bezeichnet. In seinen Werken verband er die klassische und romantische Musik mit Elementen der Folklore und entwickelte einen eigenen temperamentvollen und volkstümlichen Stil, der ihn neben Smetana zum Hauptrepräsentanten der nationalen tschechischen Musik machte. Dvořák starb am 1. Mai 1904 in Prag.

Biographie Diskographie [128] Texte [4] Werke [143]

Texte

Erziehung zur Seelengröße

Interview mit Johannes Felsenstein

Am kommenden Freitag, den 7. November 2003 hat am Anhaltischen Theater in Dessau Antonin Dvoráks Rusalka Premiere. Am Pult der Anhaltischen Philharmonie wird der Generalmusikdirektor, Golo Berg, stehen. KLASSIK HEUTE sprach mit dem Regisseur, dem Intendanten des Anhaltischen Theaters Dessau, Johannes Felsenstein.

[Josef Manhart, 5.11.2003]weiterlesen ...

Märchen ohne Plausibilität

Dvoráks Rusalka

Hausherr Johannes Felsenstein persönlich, dessen unangepaßtem Regiestil eines sich keinerlei Zeitgeist-Moden anbiedernden Musiktheaters man durchaus Fortüne und Erfolg wünscht, entschiedener Anwalt „realistischen Musiktheaters“, hat das böhmische Nixenmärchen Dvoráks zwischen Schilf, Seerosen und Waldblumen inszeniert.

[Dieter David Scholz, 11.11.2003]weiterlesen ...

Antonin Dvorák

Hör-Tipps anhand von ausgewählten Werken

Der alte Brahms mag ein schwieriger Mensch gewesen sein; seinen jüngeren Kollegen Antonín Dvořák jedoch förderte er nachhaltig mit seinem Einfluß und rührenden Angeboten, ihm finanziell auszuhelfen. Brahms hat so zu Dvořáks Durchbruch entscheidend beigetragen. Zumindest dem Idiom nach, der Nähe zur Volksmusik, muß Brahms in ihm einen verwandten Geist gesehen haben, wenngleich Dvořák formal andere Wege ging.

[Michael B. Weiß, 1.7.2001]weiterlesen ...

Von Nixen und Wassermännern

Wassermänner und Meerjungfrauen haben eine meist tragische Liebesgeschichte gemeinsam, in der sich die Unvereinbarkeit zweier Welten ausdrückt. Ein Sujet also, das für Komponisten von Programm-Musik geradezu unwiderstehlich ist, lassen sich hier doch psychologische Aspekte mit Naturschilderungen auf das Schönste verbinden.

[Benjamin G. Cohrs, 1.7.1998]weiterlesen ...

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