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Komponisten: Aktuelle Infos

Johann Caspar Ferdinand Fischer 280. Todestag

dt. Komponist


Johann Caspar (Ferdinand) Fischer zählt zu den einflussreichen deutschen Komponisten für Tasteninstrumente des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Biographische Daten von ihm sind allerdings kaum überliefert. Er wurde am 18. Juni 1662 in Schlackenwerth (Ostrov) getauft und verbrachte dort seine Jugend. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am dortigen Piaristen-Kollegium. 1695 erschien sein erstes Opus (Le journal du printemps) bei Kroninger in Augsburg. Es ist dem Markgrafen Ludwig-Wilhelm von Baden gewidmet, der sein Dienstherr war. Das prächtige Orchesterwerk spiegelt den Glanz des Lebens bei Hofe wider. Ein weiteres wichtiges Werk ist Ariadne Musica, eine Sammlung von Präludien und Fugen in 20 verschiedenen Tonarten für Orgel, die als ein Vorläufer von Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Clavier gelten kann. Bach hat die Werke Fischers „geliebt und studirt“ (Carl Philipp Emanuel Bach, 1775 an Johann Nicolaus Forkel). 1715 ist zum ersten Mal die musikalische Aktivität und Tätigkeit eines Hofkapellmeisters Fischer am Hofe des Markgrafen in Rastatt nachweisbar. In der Folge war er bis zu seinem Tod am 27. August 1746 über 30 Jahre lang am Hof beschäftigt. Er erlebte drei Regenten und prägte das musikalische Leben dort entscheidend. Er brachte viele französische Einflüsse in die deutsche Musik der damaligen Zeit ein. Viele seiner Kompositionen wurden zu seinen Lebzeiten veröffentlicht.

»Johann Caspar Ferdinand Fischer: Biographie und Einspielungen«

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Sally Beamish 70. Geburtstag

engl. Komponistin


Am 26. August 2026 feiert die in London geborene Komponistin Sally Beamish ihren 70. Geburtstag. Sie studierte Viola am Royal Northern College of Music unter anderem bei Anthony Gibert und Lennox Berkley sowie in Deutschland bei Bruno Giuranna. Einige Jahre war sie Mitglied des Raphael Quartetts, mit dem sie auch einige Schallplatten aufgenommen hat. Anfang der 90er Jahre zog sie nach Schottland, um sich ausschließlich dem Komponieren zu widmen und hat seitdem ein breites Spektrum an Orchesterwerken, Konzerten, Kammermusik und Vokalmusik geschaffen. 1993 wurde sie mit dem Paul Hamlyn Foundation Award für Komposition ausgezeichnet, 1994 und 1995 war sie Gastkomponist des Scottish Chamber Orchestra und gab Meisterkurse zusammen mit Sir Maxwell Davies. Von 1998-2002 war sie Composer-in-residence des Swedish Chamber Orchestra und schrieb für die BBC Proms das Oratorium The Knotgrass Elegy, das 2001 unter der Leitung von Sir Andrew Davis uraufgefühert wurde. Das schwedische Label BIS hat zahlreiche Werke der Komponistin veröffentlicht.

»Sally Beamish: Biographie und Einspielungen«

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