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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Dimitri Kabalewsky

* 30.12.1904 St. Petersburg
† 14.02.1987 Moskau

Vor 30 Jahren, am 14. Februar 1987, starb der russische Komponist Dimitri Kabalewsky. Er wurde am 30. Dezember 1904 in St. Petersburg als Sohn eines Mathematikers geboren. Seine künstlerische Begabung zeigte sich schon im Kindesalter. Mit acht Jahren erhielt er Klavierunterricht. 1918 zog die Familie nach Moskau. Auf Wunsch des Vaters sollte er eine Laufbahn im mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Bereich einschlagen, er wandte sich jedoch der Musik zu und verdiente ab 1922 seinen Lebensunterhalt als Stummfilmpianist. 1925 trat er schließlich ins Moskauer Konservatorium ein. Dort studierte er bis 1930 Komposition und Klavier bei Nikolai Miaskowsky. Schon mit seinem ersten Klavierkonzert (1928) hatte er sich einen Namen gemacht, so dass er 1932 selbst Kompositionslehrer am Konservatorium wurde. 1939 erhielt er eine Professur für Komposition, die er bis zu seiner Emeritierung 1986 bekleidete. Von 1933 bis 1946 war er außerdem als Chefredakteur der Zeitschrift Sowjetskaja Musyka tätig. 1946 trat Kabalewski in die KpdSU ein und wurde mit zahlreichen öffentlichen Ämtern und Aufgaben betraut. Er erhielt etliche staatliche Auszeichnungen der UdSSR. Seine Musik ist in der Dur-/Molltonalität verankert, die bei ihm aber charakteristischerweise beständig zwischen den Tongeschlechtern changiert. Seine Melodik ist meist eingängig und volkstümlich, er war ein brillanter Orchestrator und wusste das Orchester effektvoll einzusetzen. Einen besonderen Schwerpunkt in seinem Schaffen bilden pädagogische Werke in musikalisch anspruchsvoller und trotzdem spieltechnisch leichter Form. Kabalewski hat Werke in allen gängigen musikalischen Genres hinterlassen, so vier Sinfonien, vier Klavierkonzerte, ein Violinkonzert, zwei Cellokonzerte, mehrere Opern (Colas Breugnon, Im Feuer, Die Familie Taras u.a.), ein Requiem, zahlreiche Lieder, zwei Streichquartette, drei Klaviersonaten u.a..

Diskographie [8] Werke [21]

Diskographie aktuelle Auswahl: 8

Bei sehr umfangreichen Diskographien (>50) werden hier nur Einspielungen mit sehr guten Bewertungen aufgelistet.
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= Datum der Besprechung 
= Klassik Heute Bewertung

Dmitri Kabalevski

Cello Concertos 1 & 2

777 668-2;0761203766826
zur Besprechung
Ein höchst ausführlicher Booklet-Essay von Eckhart van den Hoogen setzt sich hier intensiv und beredt mit der Ambivalenz der Erscheinung des russischen Klassikers der Moderne Dmitri Kabalevsky auseinander, und wirft neben der reichlichen und ...

cpo 777 668-2 • 1 CD • 69 min.

22.01.14 [9 9 9]

Dmitry Kabalevsky
Complete Piano Concertos

777 658-2;0761203765829
zur Besprechung
Es gilt in diesem ganz besonderen musikpublizistischen „Fall" Unterschiede zu machen. An welcher biographischen und ästhetischen Marke der jeweilige Konsument die entscheidende Schnittstelle sieht, wo er Nachsicht vor Strenge walten lässt, dies gilt ...

cpo 777 658-2 • 2 CD • 116 min.

05.10.12 [10 9 10]

Dmitri Kabalevsky

Symphonies 1-4

999 833-2;0761203983322
zur Besprechung
Als erstes lädt diese Doppel-CD zu einem politisch grauenhaft inkorrekten Gedankenspiel ein: Was wohl passierte, wenn es einem deutschen Label einfiele, eine der zwischen 1933 und 1945 entstandenen Hymnen auf den Sohn des Zollbeamten Alois ...

cpo 999 833-2 • 2 CD • 106 min.

24.10.08 [9 9 9]

Dmitri Kabalewsky

String Quartets 1 & 2

555 006-2;0761203500628
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Man kennt Dmitri Kabalevsky (1904-1987) vor allem als Komponisten von pittoresk einfachen Kinderstücken für Klavier, von Konzerten für Klavier, Cello und Violine, und wohl auch mit seinen Symphonien, unter welchen die Vierte und letzte die ...

cpo 555 006-2 • 1 CD • 63 min.

29.09.17 [8 9 9]

D. Kabalewsky

8.557683;0747313268320
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Dmitri Kabelevsky gehörte 1948 zu den wenigen Komponisten in der Sowjetunion, die nicht verdammt – also nach der damaligen Sprachregelung nicht „gemaßregelt“ wurden. Die beiden hier vorgelegten Klavierkonzerte in ihrer orchestral fülligen, klanglich ...

Naxos 8.557683 • 1 CD • 56 min.

07.04.06 [9 9 9]

Pindakaas Saxophon Quartett
Kinderszenen

CLCL 901;4260113469019
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Zwei Stücke aus Debussys Children’s Corner, Schumanns Fröhlicher Landmann oder vier kleine Fingerübungen Für Kinder von Béla Bartók für ein ambitioniertes Saxophonquartett zu arrangieren, klingt zunächst ganz witzig und originell. Gemeinsam mit 23 ...

Classicclips CLCL 901 • 1 CD • 67 min.

26.10.07 [8 7 8]

D. Kabalewsky • N. Rakov • V. Schebalin

OCD 573;5015524405731
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Diese drei russischen Violinkonzerte entstanden zwischen 1940 (Schebalin) und 1948 (Kabalevsky). Abgesehen von dem bekannten Werk Kabalevskys liegen sie hier erstmals in neueren Aufnahmen vor. Der Glière-Schüler Nikolai Rakov (1908-1990) wurde für ...

Olympia OCD 573 • 1 CD • 80 min.

01.11.01 [6 4 6]

Who Is Afraid Of 20th Century Music? Vol. 3

SXP 130081;4260022450818
zur Besprechung
Auch die dritte Folge des Silvesterkonzertes, das Ingo Metzmacher in Hamburg unter dem Titel „Wer hat Angst vor der Musik des 20. Jahrhunderts?“ veranstaltet, enthält wieder eine Fülle fetziger Reißer oder Schmuselyrik aus der als „modern“ ...

Sony Classical SXP 130081 • 1 CD • 77 min.

17.06.02 [8 7 8]

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