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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Ildebrando Pizzetti

* 20.09.1880 Parma
† 13.02.1968 Rom

Vor genau einem halben Jahrhundert ist der italienische Komponist Ildebrando Pizzetti in Rom gestorben. Er gehörte zusammen mit Ottorino Respighi, Gian Francesco Malipiero und Alfredo Casella der sog. „1880er Generation“ an, die zu ihrer Zeit die führenden Komponisten Italiens bildeten. Geboren wurde Ildebrando am 20. September 1880 in Parma. Er war der Sohn eines Pianisten und Klavierlehrers. Durch seinen Vater erhielt er auch den ersten Klavierunterricht. Ursprünglich wollte Pizzetti Schriftsteller werden – er hatte bereits einige Stücke geschrieben, von denen zwei bereits aufgeführt worden waren –, bevor er sich 1895 entschloss, am Konservatorium in Parma Musik zu studieren. Unterrichtet wurde er von Giovanni Tebaldini, entwickelte ein lebenslanges Interesse für die frühe Musik Italiens. Einen Namen machte sich Pizzetti erstmals 1908 durch die Schauspielmusik zu La Nave von Gabriele d'Annunzio. Im selben Jahr wurde er Kompositionslehrer am Konservatorium von Florenz und übernahm von 1917 bis 1923 auch die Leitung. 1924 wechselte er als Direktor an das Konservatorium in Mailand und wurde schließlich 1936 Nachfolger von Respighi als Kompositionslehrer an der Academia di Santa Cecilia Roma. In dieser Eigenschaft wurde er zu einer der prägendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit. Neben Alfredo Casella und Gian Francesco Malipiero gilt er auch als Begründer der modernen italienischen Musik. Pizzetti komponierte dreizehn Opern, etliche Schauspielmusiken, eine Sinfonie (1940), ein Klavier-, ein Harfen- und ein Cellokonzert, zwei Violinkonzerte, kammermusikalische Werke, ein Requiem (1922), ein De profundis (1938), Chorwerke und Lieder sowie die Musik für den monumentalen faschistischen Propagandafilm Scipione l’Africano. Er verfasste auch mehrere musiktheoretische Schriften. 1958 wurde Pizzetti mit dem internationalen Antonio-Feltrinelli-Preis ausgezeichnet. Er starb am 13. Februar 1968 in Rom.

Biographie Diskographie [6] Texte [1] Werke [13]

Diskographie aktuelle Auswahl: 6

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Invitation au voyage

HMC 901875;0794881801428
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Bei den ersten Takten von Ralph Vaughan Williams’ Zyklus Songs of Travel, dem beharrlich fortschreitenden sempre-pesante-Motiv im Bass, fühlt man sich an das vielleicht berühmteste Lied zum Thema „Reise“ erinnert, an den ersten Titel von Franz ...

harmonia mundi HMC 901875 • 1 CD • 70 min.

14.07.06 [10 10 10]

Italia

Verdi Scelsi Nono Pizzetti Petrassi

93.329;4010276027553
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Italienische Chormusik – was ist das? Man kennt natürlich das Requiem von Verdi, vielleicht auch Stabat Mater von Donizetti oder Petite messe solennelle von Rossini – aber a-capella-Werke aus diesem Land? Die vorliegende Aufnahme mit dem SWR ...

SWRmusic 93.329 • 1 CD • 72 min.

03.03.15 [8 8 8]

F. Martin • I. Pizzetti

67017;0000000067017
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Mutig, fast waghalsig mutet das Tempo an, mit dem das Kyrie der doppelchörigen Messe Frank Martins in dieser Aufnahme anhebt. Langsam treten die einzelnen Linien hervor, ehe sich der Chor zur homophonen Anrufung vereint. Ungeheuer spannungsvoll und ...

Hyperion 67017 • 1 CD • 71 min.

01.06.98 [10 8 10]

H. Howells • I. Pizzetti • G. Puccini

AM 1265-2;4017563126524
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Von den drei Komponisten ist Puccini der bekannteste, aber selbst dessen Requiem ist meist nur Kennern bekannt. Zur Massenwirkung fehlt es dem sehr intimen Werk an Masse: 57 Takte, knapp sechs Minuten Musik, die eher verhalten tönt (bemerkenswert ...

Ars Musici AM 1265-2 • 1 CD • 55 min.

01.10.00 [8 6 7]

I. Pizzetti

CDA67084;0034571170848
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Die Generation der um 1880 geborenen italienischen Komponisten wird, von Respighi einmal abgesehen, im heutigen Konzertleben noch immer vernachlässigt. Besonders Ildebrando Pizzetti (1880- 1968) scheint heute posthum für seine Popularität in den ...

Hyperion CDA67084 • 1 CD • 76 min.

01.03.00 [8 8 10]

The Welte-Mignon Mystery Vol. X Carlo Zecchi today playing all his 1926 interpretations

160;4009850016007
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Bekannt ist mir der italienische Pianist und Dirigent aus lange zurückliegenden Zeiten, als er in Salzburg am Mozarteum unterrichtete und für eine kurze Phase auch mit der damaligen Camerata academica zusammenarbeitete. Das waren recht wackelige ...

Tacet 160 • 1 CD • 56 min.

20.11.08 [6 7 6]

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