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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Franz Liszt

* 22.10.1811 Raiding
† 31.07.1886 Bayreuth

Franz Liszt wurde am 22. Oktober 1811 in Raiding im Burgenland als Sohn eines deutschen Gutsverwalters in Ungarn geboren. Als Wunderkind wurde er von Carl Cerny und Antonio Salieri in Wien ausgebildet, von dort übersiedelte er 1823 zu weiteren Studien nach Paris. Die Erfahrungen in der französischen Kulturmetropole besonders durch Berlioz, Paganini und Chopin beeindruckten ihn stark. 1835 ging er mit der Gräfin d'Angoult nach Genf. Die gemeinsame Tochter Cosima war die spätere Ehefrau des Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow und Richard Wagners. Auf Konzertreisen von 1839 bis 1847 errang Liszt als Klaviervirtuose ungeheuere Erfolge. Von 1848 bis 1861 war Liszt Hofkapellmeister in Dresden. Dort entstanden die meisten seiner Orchesterwerke (u.a. Faust-Symphonie 1857, Dante-Symphonie 1857, Episoden aus Lenaus Faust 1861). Als Führer der „Neudeutschen Schule“ setzte er sich für Richard Wagner und Peter Cornelius ein und gründete den Allgemeinen Deutschen Musikverein. Nach 1861 begann für Liszt eine dritte Lebensphase, in der er 1865 in Rom die niederen Weihen empfing und überwiegend kirchliche Werke komponierte (Legende von der Heiligen Elisabeth 1862, Christus 1872, Messen, Requiem). Liszt ist eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten seines Jahrhunderts. Von überragender Bedeutung ist er vor allem als Virtuose und Klavierkomponist: er hat eine völlig neue Klaviertechnik entwickelt und die Virtuosität zu ungeahnten Höhen geführt. Neben seinem innovativen Klavierstil hat er auch die Form der symphonischen Dichtung entwickelt und mit seinen musikalisch-poetischen Ideen und kühnen Harmonik weitreichenden Einfluss auf die nachfolgenden Musikergenerationen ausgeübt. Franz Liszt starb am 31. Juli in Bayreuth. Sein Tod jährt sich 2016 zum 130. Mal.

Diskographie [181] Texte [1] Werke [359]

Texte

Tod und Verklärung

Unausgesprochen folgen viele sinfonische Werke einer Dramaturgie, die einmal mit den berühmten Worten „Durch Dunkelheit zum Licht“ treffend beschrieben wurde. Manche setzen sich sogar explizit programmatisch mit dem Tod und dessen Überwindung auseinander. Das bekannteste dieser Werke ist wohl die sinfonische Dichtung Tod und Verklärung von Richard Strauss.

[Benjamin G. Cohrs, 1.10.2001]weiterlesen ...

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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