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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Edward Elgar

* 02.06.1857 Broadheath b. Worcester
† 23.02.1934 Worcester

Sir Edward Elgar, das Geburtstagskind am 2. Juni, war seit Georg Friedrich Händel der erste Komponist in England, der international Bedeutung erlangte. Er wurde 1857 in Broadheath bei Worcester geboren. Seine Mutter Ann war zum Katholizismus übergetreten und erzog ihre sieben Kinder katholisch. Sein Vater William Henry war Musikalienhändler, Klavierstimmer und Organist. Bei ihm lernte Edward Klavier und Geige. So wurde er 1882 Konzertmeister in Worcester und 1885 auch der Nachfolger seines Vaters als Organist an der Kirche St. George. Nach der Schule arbeitete Elgar zunächst ein Jahr lang bei einem Notar, dann wollte er Musiker werden. Er wurde Assistent seines Vaters und zugleich Leiter eines Gesangsvereins und eines Orchesters einer psychiatrischen Anstalt. Als Komponist war er Autodidakt und hatte in diesem Umfeld ideale Möglichkeiten, seine kompositorischen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Richtig bekannt und erfolgreich mit seinen Kompositionen wurde er allerdings erst relativ spät. Den ersten Achtungserfolg erzielt er 1890 mit der Ouvertüre Froissart op. 19, den Durchbruch schaffte er 1899 mit den Enigma-Variationen op. 36 und ein Jahr später mit seinem Hauptwerk, dem Oratorium The Dream of Gerontius. Die folgenden zwanzig Jahre verliefen für ihn sehr glücklich und erfolgreich. Er schrieb u.a. zwei beeindruckende Sinfonien, ein Violinkonzert, ein Cellokonzert sowie zahlreiche Chorwerke. Der Tod seiner Frau 1920 raubte ihm jedoch jegliche Schaffenskraft, die dritte Sinfonie und eine Oper (The Spanish Lady) blieben nach seinem Tod am 23. Februar 1934 in Worcester unvollendet. Elgar war der bedeutendste englische Komponist seiner Zeit, er erhielt viele Ehrentitel. 1904 war er zum Ritter geschlagen worden, kurz darauf wurde er Professor an der Universität von Birmingham, 1924 wurde er Master of the King's Music und 1931 zum Baronet, of Broadheath, geadelt. Seine bis heute bekanntesten Werke sind die patriotischen Werke Rule, Britannia und God Save the Queen/King sowie Land of Hope and Glory aus dem Pomp and Circumstance March No. 1, das alljährlich bei der Last Night of the Proms sowie als englische Nationalhymne bei den Commonwealth Games gespielt wird.

Diskographie [35] Texte [1] Werke [73]

Werke

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Chor a cappella

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Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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