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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Antonio Caldara

* 1670 Venedig
† 28.12.1736 Wien

Antonio Caldara war ein zu Lebzeiten bedeutender und hochgeschätzer Cellist und Komponist. Er wurde 1670 in Venedig geboren, sein genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt. Sein Vater Giuseppe war Violinist, von ihm erhielt er wahrscheinlich den ersten Musikunterricht bis er Chorknabe an San Marco wurde. Dort wurde er vermutlich von Giovanni Legrenzi in Gesang und in mehreren Instrumenten ausgebildet. 1699 trat er bei Charles IV., Herzog von Mantua, in der Nachfolge von Antonio Ziani die Stelle als maestro di capella da chiesa e da teatro an, die Claudio Monteverdi 90 Jahre zuvor bekleidet hatte. 1707 ging er als Kammerkomponist von Kaiser Karl VI. nach Barcelona. Die Opern, die er dort komponierte, sind gleichzeitig die ersten italienischen Opern, die in Spanien aufgeführt wurden. Von 1709 bis 1716 war Caldara Kapellmeister in Rom bei Francesco Maria Marescotti Ruspoli. Als ihm 1716 eine Kapellmeisterstelle am Kaiserhof in Wien angeboten wurde, zog er nach Wien und war zunächst unter Johann Joseph Fux erster Vizekapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle am Kaiserhof. Caldara blieb bis zu seinem Tod in Wien. Er starb dort vor 280 Jahren, am 28. Dezember 1736. Caldara war überaus produktiv. Er hinterließ über 3400 Werke, überwiegend Vokalmusik: mehr als 80 Opern, 43 Oratorien, etwa 150 Messen, Kantaten – das Gesamtwerk vor allem im Bereich der Kirchenmusik ist bist heute nicht voll erschlossen und bietet noch genügend Material zur Erforschung und Wiederentdeckung.

Diskographie [10] Werke [31]

Diskographie aktuelle Auswahl: 10

Bei sehr umfangreichen Diskographien (>50) werden hier nur Einspielungen mit sehr guten Bewertungen aufgelistet.
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= Datum der Besprechung 
= Klassik Heute Bewertung

Antonio Caldara: Il più bel nome

GCD 920310;8424562203105
zur Besprechung
Als König Karl II. von Spanien 1700 kinderlos verstarb, standen zwei Aspiranten bereit, den verwaisten spanischen Königsthron zu besteigen: Philipp von Anjou, Enkel des Sonnenkönigs, und Erzherzog Karl von Österreich. Jeder führt dynastische Gründe ...

Glossa GCD 920310 • 2 CD • 118 min.

09.07.10 [8 8 8]

Antonio Caldara: La Passione di Gesù Cristo Signor Nostro

HCD 31862-63;5991813186225
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Gemessen an seiner musikgeschichtlichen Bedeutung ist der Wiener Vizekapellmeister Antonio Caldara in den CD-Katalogen immer noch stark unterrepräsentiert. Da mag es bedauerlich sein, daß seine Passione innerhalb von fünf Monaten gleich zweimal ...

Hungaroton HCD 31862-63 • 2 CD • 124 min.

01.03.00 [6 6 6]

A. Caldara

8.554715;0636943471524
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Zunächst das Lob: Angesichts der oft bejammerten Krise der Branche sind die enzyklopädischen Alte-Musik-Einspielungen, die Naxos in letzter Zeit vorlegte, schiere Großtaten. Es darf bezweifelt werden, ob eines der großen Labels noch den Mut hätte, ...

Naxos 8.554715 • 1 CD • 63 min.

01.01.01 [4 8 5]

A. Caldara

999 871-2;0761203987122
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Für die Musik des genialen Venezianers Antonio Caldara (1670-1736) wollen die Musiker dieser CD eine Bresche schlagen. Angesichts einer überwältigenden Fülle von Kompositionen aus der Feder des zu Lebzeiten von allen Seiten (auch von seinem Kollegen ...

cpo 999 871-2 • 1 CD • 67 min.

02.10.02 [9 9 9]

Coronatio solemnissima

Die Krönung des Kaisers Leopold I. (1658)

CHR 77283;4010072772831
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1658, wenig mehr als zehn Jahre nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges, wurde Leopold I. aus dem Hause Habsburg in der Frankfurter Bartholomäus-Kirche zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt. Langwierige Verhandlungen ...

Christophorus CHR 77283 • 1 CD/SACD • 74 min.

27.12.06 [7 8 8]

Margiono Quintet
Arie Antiche

CC72100;0608917210026
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Diese "arie antiche" stammen zwar überwiegend aus dem 17. Jahrhundert, wurden aber erst 1885 herausgegeben, zu einer Zeit also, da Verdi, mit gewissem Abstand noch Puccini und die Veristen den Markt beherrschten. Trotzdem konnten sich die Gesänge im ...

Challenge Classics CC72100 • 1 CD • 54 min.

19.11.02 [8 9 8]

Opera proibita

475 6924;0028947569244
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„Verbotene Opern“ ist der Titel dieser Aufnahme – das klingt teils schrecklich, teils gefährlich. Die Erklärung fällt jedoch harmlos aus. Nur in Rom, im Kirchenstaat, waren am Beginn des achtzehnten Jahrhunderts Theaterveranstaltungen für kurze ...

Decca 475 6924 • 1 CD • 72 min.

25.10.05 [6 6 6]

Sacrificium

478 1521;0028947815211
zur Besprechung
Unter den Primadonnen unserer Tage nimmt Cecilia Bartoli als unermüdliche Opern-Archäologin eine Sonderstellung ein. Sie begnügt sich nicht damit, ihre stupende Kunstfertigkeit zur Schau zu stellen, sondern macht mit stets durchschlagendem Erfolg ...

Decca 478 1521 • 1 CD • 75 min.

24.11.09 [10 9 10]

Salve Regina

Musik zum Lob der Maria

ROP6118;4037408061186
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Musikalische Marienverehrungen haben seit dem frühen Mittelalter eine lange und wunderbar vielseitige Tradition zwischen dem Lobgesang „Magnificat“ über die Geburt Christi und dem tragischen „Stabat Mater“, dem Klagelied Mariä über den verstorbenen ...

Rondeau ROP6118 • 1 CD • 64 min.

08.02.17 [8 8 8]

Finnische Tangos

8573-85775-2;0685738577521
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Nicht die Melodie, sondern das harmonische Gerüst ist bei barocken Variationen das Entscheidende. Zu den beliebtesten Modellen gehörte La Follia, ein Tanz, dessen Name auf etwas Tolles, Verrücktes deutet. Was genau damit gemeint war, entzieht sich ...

Erato 8573-85775-2 • 1 CD • 60 min.

01.10.01 [6 6 4]

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