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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

John Taverner

* 1485 Lincolnshire
† 18.10.1545 Boston, Lincolnshire

Vor fast einem halben Jahrtausend starb am 18. Oktober 1545 der englische Komponist John Taverner. Geboren wurde er um 1490 in Lincolnshire. Die überlieferten Fakten zu seinem Leben sind eher spärlich. 1524/25 war er Mitglied im Collegiate Choir von Tattershall im Süden der englischen Grafschaft Lincolnshire, 1526-1530 war er Chormeister und Organist am Wolsey Cardinal College in Oxford, dann beendete er den Beruf als Musiker und wurde 1537 Mitglied der Guild of Corporis Christi in Boston. Als Komponist schuf er ausschließlich kirchenmusikalische Werke wie die Missa Gloria tibi Trinitas, die Western Wynde Mass, die Missa sine nomine und die Playn Song Mass. Besondere Bedeutung erlangte seine Missa Gloria tibi Trinitas, die Ausgangspunkt für eine der beliebtesten Formen der englischen Instrumentalmusik war, das sog. In nomine. Dabei handelt es sich um die Vertonung einer Textstelle aus dem Benedictus, die von einem anonymen Bearbeiter für Gambenconsort eingerichtet wurde. In der Folge haben zahlreiche Komponisten – nicht zuletzt auch Henry Purcell – eigene In nomine-Bearbeitungen vertont, in denen sich die stilistische Entwicklung der englischen Consortmusic widerspiegelt. Mit dem Niedergang der Gambenconsort-Musik verlor sich auch diese In nomine-Tradition, die im 20. Jahrhundert neu entdeckt und von Peter Maxwell Davies und Gavin Bryars wieder aufgegriffen wurde. In seiner 1972 uraufgeführten Oper Taverner stellt Peter Maxwell Davies die mit fiktiven Ereignissen ergänzte Lebensgeschichte John Taverners dar.

Diskographie [1] Werke [2]

Diskographie aktuelle Auswahl: 1

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= Datum der Besprechung 
= Klassik Heute Bewertung

Christopher Tye

In Nomine

Works for Recorder Consort

777 897-2;0761203789726
zur Besprechung
In nomine war eine im England des 16. und 17. Jahrhunderts äußerst beliebte Gattung von Instrumentalmusik, die auf eine Stelle des Benedictus aus John Taverners Messe Gloria tibi Trinitas zurückgeht. Ähnlich wie später John Dowlands berühmtes Motiv ...

cpo 777 897-2 • 1 CD • 62 min.

09.12.15 [10 10 10]

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Perkussives Leuchtfeuer

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Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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