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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Wolfgang Amadeus Mozart

* 27.01.1756 Salzburg
† 05.12.1791 Wien

Eines der größten Genies, das die abendländische Musikgeschichte hervorgebracht hat, „feiert“ am 27. Januar 2016 seinen 260. Geburtstag: Wolfgang Amadeus Mozart. Vater Leopold ließ seinen hochbegabten Kindern die beste musikalische Erziehung zukommen. Unter dessen Leitung bereiste Wolfgang bereits mit sechs Jahren zusammen mit seiner Schwester „Nannerl“ als Wunderkinder Europa. Zwischen 1762 und 1779 unternahmen die Mozarts insgesamt 10 Reisen, während der Wolfgang bereits seine ersten Kompositionen schrieb und auch schon als Komponist große Erfolge feiern konnte. Mit zwölf Jahren schrieb er seine ersten Opern (Bastien und Basienne, La finta semplice). Von1772 bis 1777 war er in Salzburg in Diensten des Erzbischofs Coloredo, anschließend trat er nach vergeblichen Versuchen, anderweitig eine Stellung zu finden, in Salzburg die Stelle als Hoforganist an. 1781 kündigte er die Stelle im Streit mit dem Erzbischof wieder und zog nach Wien, wo er als freischaffender Komponist lebte. Am 4. August 1782 erfolgte die Heirat mit Constanze Weber. Mozart war kein gewiefter Geschäftsmann und konnte nicht gut mit Geld umgehen. 1787 wurde er kaiserlicher Hofkomponist mit bescheidenem Gehalt, seine Opernerfolge (Le nozze di Figaro 1786, Die Zauberflöte 1791) brachten ihm keinen dauerhaften Wohlstand. Ende des Jahres 1791 erkrankte Mozart und starb am 5. Dezember. Er wurde in einem Armengrab beigesetzt, dessen genaue Lokalisierung anschließend nicht mehr möglich war. An der vermuteten Stelle wurde eine Gedenktafel errichtet, im Wiener Zentralfriedhof wurde ihm posthum ein Ehrenplatz unter den Musikergräbern zugewiesen. Die genaue Todesursache konnte bis heute nicht ermittelt werden. Ohne Mozart ist die „Wiener Klassik“ ist nicht denkbar: In fast allen musikalischen Gattungen hat Mozart bahnbrechende und unvergängliche Meisterwerke geschaffen. Sein Gesamtwerk wurde von Ritter Ludwig von Köchel in einem „chronologisch thematischen Verzeichnis“ zusammengefasst und katalogisiert.

Biographie Diskographie [403] Texte [8] Werke [546]

Texte

Anatomie der Liebe

Theater Magdeburg: Wolfgang Amadeus Mozart – Così fan tutte

Mozarts erotisches Spätwerk, 1789 im Jahr der französischen Revolution zwischen Don Giovanni und Die Zauberflöte entstanden, atmet den Geist der Aufklärung. Verliebte junge Leute erkunden in einem „Experiment“ die „Gesetze“ der Liebe. Das Scheitern dieses als Wette getarnten Verwirrspiels der Herzen endet für alle Beteiligten mit der schmerzvollen Erkenntnis, dass in der Liebe und im Leben alles möglich ist.

[Herbert Henning, 10.1.2005]weiterlesen ...

Ein Mann, der aus dem Rahmen fällt

Don Giovanni – Dessauer Betrag zum Mozart-Jahr

Dieser Don Giovanni fällt aus dem Rahmen. Und das gerade deshalb, weil er im Rahmen bleibt. Wenn Johannes Felsenstein in Dessau den großen sprichwörtlichen Verführer mit entstehungszeitlichem Fingerzeig in noblen Kniebundhosen und mit Federbusch auf dem eleganten Hut über seine Bühnen tänzeln lässt, dann ist das heutzutage ebenso kühn, wie es zum gepflegten Image einer dezidiert konservierenden Optik gehört, die sich mit dem Namen des regieführenden Dessauer Intendanten seit Jahren verbindet.

[Joachim Lange, 19.12.2005]weiterlesen ...

Im Treppenhaus des Seelenlebens

Salzburger Festspiele: Le nozze di Figaro

Le nozze di Figaro in und aus Salzburg ist tatsächlich eines der ultimativen Ereignisse des nach allen Regeln der Marketingkunst angekurbelten Mozart-Jahres und zum Zentrum für das ehrgeizige Festspielprojekt, alle 22 überlieferten Bühnenwerke und Fragmente des Komponisten aufzuführen, geworden. Eigentlich wie zu erwarten, aber doch ganz anders als gedacht.

[Joachim Lange, 20.8.2006]weiterlesen ...

Politik ist Show

Anders als seine Geburtsstadt Salzburg müsste sich Mannheim nicht unbedingt in einer vermeintlichen Wiedergutmachungspflicht gegenüber dem zu Lebzeiten verkannten und missachteten Genie sehen. Mozart lernte hier nämlich nicht nur die Schwestern Weber und damit seine spätere Frau Constanze kennen.

[Joachim Lange, 18.7.2007]weiterlesen ...

Die Einsamkeit der Macht

Mozarts "La Clemenza di Tito" in an der Berliner Staatsoper

Diese letzte große Staatsopernpremiere der Saison war vor allem ein musikalisches Ereignis. Und das, obwohl von dem britischen Regisseur und Ausstatter Nigel Lowery ja zumindest szenische Respektlosigkeiten von der Art zu erwarten waren, die gewöhnlich die Aufmerksamkeit okkupieren.

[Joachim Lange, 7.6.2007]weiterlesen ...

Mozarts „Entführung“ in neuem Gewand

W.A.Mozart: Die Entführung aus dem Serail auf Gut Immling am 2., 4., 9. und 10. Juli Zwei entführte Frauen, Belästigungen durch ihre Peiniger, Befreiungsversuche ihrer Liebhaber; Macht und Ohnmacht, Licht und Schatten, Ehre und Eitelkeit, Sieg der Liebe – so könnte die wohl knappste Version der Handlung von Mozarts Entführung aus dem Serail lauten, einem Stoff, der Gegebenheiten entspringt, die niemals an Aktualität verlieren werden.

[Kathrin Feldmann, 9.7.2004]weiterlesen ...

Mozarts Haus.

Die von Fritz Busch dirigierten Gesamtaufnahmen aus Glyndebourne – Le nozze di Figaro (ohne Rezitative), Così fan tutte und Don Giovanni gelten bis heute als Meilensteine der Mozart-Rezeption im 20. Jahrhundert und sollten in keiner Schallplattensammlung fehlen.

[Ekkehard Pluta, 1.12.2001]weiterlesen ...

Nahezu klassisch

Don Giovanni-Premiere am Theater Augsburg

Im vergangenen Jahr war Mozarts Don Giovanni die Lieblingsoper der Regieberserker: Calixto Bieito feierte in Hannover eine Sexorgie, die den Staatsanwalt beschäftigte, Hans Neuenfels schnipselte mit unfaßbarer Assoziations-Lust in Stuttgart ein Bilder-Puzzle, und Martin Kusej schickte den Weiberhelden bei den Salzburger Festspielen in ein weißes Karussell der Vergänglichkeit, zu Unterweltsdamen in Palmers-Dessous.

[Jürgen Kanold, 6.1.2003]weiterlesen ...

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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