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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Michael Glinka

russischer Komponist

* 20.05.1804 Nowospasskoje
† 15.02.1857 Berlin

Michael Glinka war der erste russische Komponist, der große Anerkennung innerhalb des eigenen Landes erfuhr. Er wird häufig als "Vater der russischen klassischen Musik" angesehen. Seine Kompositionen hatten großen Einfluss auf spätere russische Komponisten, speziell auf die Mitglieder des "Mächtigen Häufleins". Ursprüngnlich hatte Glinka Sprachen studiert, Musik betrieb er nur nebenbei. 1830-1836 ging er aus gesundheitlichen Gründen nach Italien, wo er Donizetti, Bellini und Mendelssohn Bartholdy traf, mit deren Musik er sich eingehend beschäftigte. Siegfried Dehn in Berlin wies ihm schließlich den Weg zu der national-russischen Kompositionsweise, die ihm den Erfolg bringen sollte ­ u.a. mit Opern wie Das Leben für den Zaren oder Iwan Sussanin. Seinen Erfolg verdankte er nicht zuletzt auch Franz Liszt und Hector Berlioz, die ihn nachdrücklich förderten. Er lebte abwechselnd in Rußland, Frankreich, Spanien und Deutschland, wo der 1857 starb. Sein 210. Geburtstag war am 20. Mai 2014.

Biographie Diskographie [21] Werke [73]

Biographie

20.5.1804
geboren in Nowospasskoje bei Smolensk auf dem Landgut seines Vaters (Rußland).
1815
Der junge Michail Glinka erhält Violinunterricht und Klavierunterricht. Durch das Laienorchester seines Onkels in der Nachbarschaft wird sein musikalische Interesse früh geweckt.
11818-1822
Besuch des Adelsinstituts in St. Petersburg, einer damaligen Eliteschule. Sein Zimmernachbar ist der Bruder von Alexander Puschkin, dessen Gedichte Glinka später vertonen wird. Er erhält während diese Zeit weiterhin Unterricht (Klavier, Violine, Musiktheorie).
1823
Im Sommer unternimmt Glinka eine große Reise durch den kaukasus.
1824-1828
Anstellung im Amt für Verkehrswesen in St. Petersburg.
1830-1833
Glinka widmet sich ausschließlich seinen Interessen als Komponist und unterneimmt eine Italienreise. Er macht die Bekanntchaft von Bellikni und Donizetti und lernt die Belcanto-Opern der Zeit kennen.
1833-1834
Kompositionsstudien in Berlin bei Siegfried Dehn.
1836
UA seiner Oper "Ein Leben für den Zahreb" in St. Petersburg. Mit diesem Werk gitl er als Begründer des nationalrussischen Opernschaffens.
1837-1839
Leiter der Hofsängerkapelle.
1842
UA der Oper "Ruslan und Ljudmila" im Bolschoi Theater.
1844-1845
Aufenthalt in Paris, Bekanntschaft mit Hector Berlioz.
1845-1847
Spanienreise mit Aufenthalten in Madrid, Granada, Sevilla und Valladolid.
1852-1854
Aufenthalt in Pais. Bekanntchaft mit Meyerbeer.
1855
Aufentahlt in St. Petersburg. Bekanntchaft mit dem jungen Balakirew.
1856
Erneut Abreise nach Paris. Zwischenaufenthalt in Berlin und eerneutes Studium bei Siegfried Dehn.
15.2.1857
Tod des Komponisten in Berlin als Folge einer Grippe im Alter vn nur 53 jahren. Glinkas Bedeutung für nachfolgende russische Komponistengenerationen ist nicht hoch genug einzuschätzen.

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Klangkultur

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Gestern fand das letzte Finale beim diesjährigen Musikwettbewerb der ARD statt, bei dem drei Finalisten um die begehrten Preise spielten. Zur Auswahl standen die Viola-Konzerte von Walton, Bartók und Hindemith, Glanzstücke des Repertoires, von denen jedoch nur die beiden letzten aufgeführt wurden, und die Solisten vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der animierten Leitung von Joseph Bastian begleitet wurden.

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Das Aoi Trio aus Japan

Um Vergleichbarkeit bemüht, hatte die Jury beim gestrigen Finale im Fach Klaviertrio wieder einen engen Parcours aufgestellt. Diesmal war neben der Kammersonate von Hans Werner Henze, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert – eine Revision erfolgte 1963 – eines der beiden großen Trios von Franz Schubert gefordert.

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