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CD-Besprechung zum Thema
Klaviertrios

Chandos CHAN 9844

1 CD • 59min • 2000

01.03.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8
Klangqualität:
Klangqualität: 9
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Rebecca Clarkes Musik kann als episch, als ausgesprochen dramatisch-erzählerisch bezeichnet werden. Wie die in Kasachstan geborenen Geschwister Elvira, Alfia und Eleonora Bekova es schaffen, die Expansionen und innermusikalischen Konflikte nachvollziehbar zu machen, ist eine Leistung für sich. Großes instrumentales Können lenkt hier den Zuhörenden weder auf sich selbst noch auf die Interpretation als solche, sondern unentwegt auf die hohe Qualität der Komposition. Eine Meisterleistung, die bei Clarkes Klaviertrio zum Glücksfall wird. 1921 wurde diesem Werk beim Coolidge International Prize in Berkshire (nur) der zweite Preis zuerkannt. Hätte es sich um einen männlichen Komponisten gehandelt, so wäre es wohl der erste Preis gewesen (deshalb komponierte Clarke auch unter einem Pseudonym). Ihre kleineren Stücke überzeugen ebenfalls, aber mit Abstrichen.

Charles Ives' Trio dauert, wie dasjenige von Rebecca Clarke, gute 24 Minuten, doch füllt es die Zeit nicht ebenso zwingend und vollkommen wie das 1921 entstandene Trio Clarkes.

Dr. Matthias Thiemel [01.03.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Charles Ives
1Klaviertrio
Rebecca Clarke
2Klaviertrio (1921)
3Midsummer Moon
4Lullby

Interpreten der Einspielung

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