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CD-Besprechung

Johann Caspar Kerll: Missa non sine quare

Symphonia 1 CD SY 99171

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 9

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.01.01

Symphonia SY 99171

1 CD • 54min • 1999

Sympathisch, daß eine Ersteinspielung einmal ohne knallige Aufkleber auskommt. Dennoch gebührt den Musikern von La Risonanza wohl die Ehre, die Ersten zu sein, die Johann Caspar Kerlls Missa Non sine quare für CD einspielten. Kerll war lange Zeit fast nur als Komponist von Orgel- und Cembalowerken bekannt, von seinen zahlreichen Vokalwerken wird einzig seine Totenmesse gelegentlich gespielt.

La Risonanza nähert sich der Messe mit überraschender Eigenwilligkeit. Das beginnt schon im Aufbau. Dem überlieferten Ordinarium stellte Bonizzoni ein Proprium aus verschiedenen Instrumentalwerken und Motetten gegenüber. Das mag zwar liturgisch richtig sein – an dieser Stelle aber ist es nur ein Trick, um die Laufzeit der CD wenigstens ansatzweise zu nutzen. Überzeugender wirkt da schon die durchweg solistische Besetzung: Kerll wartet in seiner Messe nur mit kleiner Instrumentalbesetzung auf, die Stimmen singen zumeist verwobene Polyphonie. Das kleine Ensemble formt Fabio Bonizzoni zu einem homogenen, klug aufeinander hörenden Ensemble, das die ausgefeilte dynamische Anlage des von der Orgel aus dirigierenden Leiters stets adäquat umsetzt.

Hagen Kunze [01.01.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 J.C. Kerll Missa non sine quare
 
SY 99171;8012783991712

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