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CD-Besprechung

Ariadne Daskalakis

Violino Arioso

Ariadne Daskalakis

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.05.01

Tudor 7081

1 CD • 69min • 1999

Griechischer Herkunft und in den USA aufgewachsen, studierte Ariadne Daskalakis moderne Geige an der Juilliard School und an der Berliner Hochschule der Künste. Sie versteht sich nicht als Spezialistin für nur eine Epoche, sondern spielt romantische Musik auf romantischen Instrumenten, barocke auf barocken. Diesen Spagat hört man ihr auf der vorliegenden CD deutlich an: Man merkt, daß eine Geigerin am Werk ist, die ihre überragende technische Potenz vor allem bei den frühbarocken Werke domestiziert. Der Bogenstrich ist sehr luftig, das Vibrato stark reduziert, und doch hört sich das Ganze recht "modern" an, weil der Ton mehr zu Brillanz als zu sinnlicher Resonanz neigt - insofern ist der Titel Violino Arioso verfehlt. Andererseits wird man vor eben dieser spielerischen Brillanz und der selbstbewußten, aber nicht überzogenen Virtuosität ohne Zögern den Hut ziehen, denn so souverän ist Corellis Follia oder Bachs Chaconne selten zu hören.

Dr. Matthias Hengelbrock [01.05.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 N. Matteis Ground after The Scotch Humour
2 Ground in D
3 Ground in E, adagio
4 Aria amorosa
5 H.I.F.  Biber Sonata representativa für Violine und B.c. (in A)
6 T. Baltzar A Division on John Come Kiss Me Now
7 A. Corelli Sonata op. 5 Nr. 12 für Blockflöte und Basso continuo (Variationen über eine altspanische Sarabande)
8 J.S. Bach Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 für Violine solo
 
7081;7619911070816

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