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CD-Besprechung

Kurt Weill Violinkonzert op. 12

Kurt Weill<br />Violinkonzert op. 12

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 5

Klangqualität:
Klangqualität: 7

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 4

Besprechung: 01.01.00

Orfeo C 539 001 A

1 CD • 51min • 2000

Eine Aufnahme zum Weill-Jahr, die nicht unbedingt nötig war: Henry Radaules ist zwar ein sehr guter Geiger, der mit den Tücken des auf den ersten Blick so unscheinbaren Konzertes mit Bläserbegleitung bestens zurecht kommt, aber sein Können nie so recht entfalten darf. Denn dazu spielt das Münchner Rundfunkorchester allzu starr und brav. Dies gilt auch für die x-te Einspielung der Dreigroschenmusik, die zahnlos und betulich heruntergestiefelt daherkommt. Angesichts der kaum überbietbaren, fulminanten Einspielung des Konzerts durch Frank Peter Zimmermann und dem London Philharmonic unter Mariss Jansons (EMI 5 56573 2), aber auch etlicher Interpretationen und wieder zugänglich gemachter historischer Einspielungen der letzten Jahre – von HK Grubers Dreigroschenoper über Georgette Dees Brecht/ Weill-Projekt Na also – Goodbye bis hin zu den Sieben Todsünden mit Marianne Faithful – wirkt diese Produktion auf CD überflüssig. Die kurze Spielzeit ist per se eine Zumutung, wenn auch aufgrund der beschriebenen künstlerischen Mängel zu verschmerzen...

Dr. Benjamin G. Cohrs [01.01.2000]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 K.  Weill Konzert op. 12 für Violine und Blasorchester
2 Kleine Dreigroschenmusik

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Henry Raudales Violine
Münchner Rundfunkorchester Orchester
Gerd Müller-Lorenz Dirigent
 
C 539 001 A;4011790539126

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