D'un jardin clair (aus: Trois Morceaux pour piano)
Werksätze:
Besetzung:
- Klavier
Einspielungen: 3
Vers la Vie Nouvelle
Lili Boulanger | Nadia Boulanger | Germaine Tailleferre | Francis Poulenc
Evgenia Nekrasova piano
Ars Produktion ARS 38 688
1 CD • 54min • 2025
29.11.2025 • 9 9 9
„Vers la Vie Nouvelle“ ist der Titel der neuen Aufnahme der gebürtigen Weißrussin Evgenia Nekrasova. Damit zitiert sie den Titel einer Komposition von Nadia Boulanger, die auch für das Konzept der CD eine wichtige Rolle spielt. Denn Nekrasova beleuchtet hier nicht nur eine bedeutende Zeitspanne in Frankreich, sondern stellt auch komponierende Frauen in den Vordergrund ihres Programms, was grundsätzlich einer ihrer Repertoire-Schwerpunkte ist. Die wichtigsten Vertreterinnen ihrer Zunft in Frankreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Schwestern Lili und Nadia Boulanger, die nicht nur als Komponistinnen bis heute von großer Bedeutung sind, sondern gerade Letztere als gefragte Pädagogin die nachfolgenden Generationen entscheidend geprägt hat. So ist den beiden Schwestern nicht nur Aufmerksamkeit im Titel der Aufnahme gewidmet, sondern es stammt auch der Großteil des Programms von ihnen
Anzeige
Alle Menschen werden Schwestern
Anouchka & Katharina Hack
Berlin Classics 0303414BC
1 CD • 74min • 2024
21.11.2024 • 9 9 9
Die Schwestern Anouchka und Katharina Hack wuchsen in Dortmund auf und spielen seit ihrer Kindheit Cello und Klavier. Auf ihrem zweiten gemeinsamen Album demonstrieren sie familiäre Verbundenheit unter dem Titel „Alle Menschen werden Schwestern“. Zu hören sind Werke von komponierenden Geschwistern, gemeinsame Improvisationen sowie das neunminütige Titelstück der ukrainischen Komponistin Marina Baranova. Sie hat, auf Anregung der Schwestern, Beethovens „Ode an die Freude“ in einem spätromantischen Tonfall weitergedacht.
Blickwechsel
hänge ich, zwischen Zeiten
Ars Produktion 38 658
1 CD • 44min • 2022
08.10.2024 • 8 8 8
Unter dem wohl ad hoc gewählten Namen „Duo Blickwechsel“ kreieren hier die einzeln schon in anderen Formationen hervorgetretenen Schweizer Musikerinnen Maria Laschinger (Mezzosopran) und Olivia Zaugg (Klavier) „ihren eigenen kreativ-weiblichen Raum“. Konkret heißt das, dass sie ihr Augen-(oder besser: Ohren-)merk auf die Werke von Komponistinnen richten, die ihrer Auffassung nach im Konzertbetrieb immer noch zu wenig Aufmerksamkeit finden. Im Falle von Rebecca Clarke ist das sicher zutreffend, während Ethel Smyth und Lili Boulanger zumindest per Renommee unangefochtene Größen in der neueren Musikgeschichte sind.
