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Meldung vom 07.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Festspielhaus Baden-Baden: Romantisches Konzert zum Valentinstag

Hélène Grimaud und das Luxembourg Philharmonic unter der Leitung von Elim Chan

Am Valentinstag lädt das Festspielhaus Baden-Baden zu einem außergewöhnlichen musikalischen Erlebnis ein, das weit über den Moment hinaus berührt. Hélène Grimaud und das Luxembourg Philharmonic unter der Leitung von Dirigentin Elim Chan gestalten einen Abend, der die Liebe in all ihren Facetten feiert. Das Programm am Samstag, 14. Februar 2026 vereint drei Meisterwerke amerikanischer und russischer Komponisten des 20. Jahrhunderts: Aaron Coplands atmosphärisches Quiet City, ein jazziges Concerto von George Gershwin und Sergej Prokofjews unsterbliche Musik auf das vielleicht berühmteste Liebespaar der Weltliteratur: Romeo und Julia.

Herzstück des Konzerts „Romeo und Julia“

Das Herzstück des Valentinskonzerts im Festspielhaus bildet Prokofjews Ballettmusik Romeo und Julia. Die von der Dirigentin für das Valentinskonzert zusammengestellte Auswahl aus den Ballett-Suiten von Romeo und Julia verbindet dramatische Zuspitzungen mit raffinierten Tanzrhythmen und Melodien, die direkt ins Herz treffen.

Was zunächst auf Ablehnung stieß – zu melodisch, zu vielfarbig, zu anspruchsvoll für die stalinistische Kulturpolitik – gilt heute als eines der größten Ballette überhaupt. Prokofjew gelang das seltene Kunststück, Shakespeares Drama ebenbürtig in Musik zu überführen: zartschmelzende Melodien wechseln mit dynamischen Tänzen, virtuose Passagen mit kraftvollen Rhythmen. Nicht umsonst galt Prokofjew als einer der großen Melodiker des 20. Jahrhunderts – seine Musik steht für große Gefühle und lässt Herzen höherschlagen. Heute ist Romeo und Julia Prokofjews meistgespielte Partitur, doch nach der Entstehung 1935 war das Interesse daran mehr als verhalten. Um das Werk unter die Leute zu bringen, stellte der Komponist aus seinem Ballett zwei Orchestersuiten zusammen. Die erste wurde am 24. November 1936 in Moskau uraufgeführt, die zweite am 15. April 1937 in Leningrad. Beide Male dirigierte Prokofjew selbst und so wurde Prokofjews Werk nach dem anfänglichen Misserfolg zu einer der bester Ballettmusiken überhaupt. Das hängt ganz klar mit der Qualität der Musik zusammen. Nicht nur Ballettliebhaber, auch das Konzertpublikum konnte davon kaum genug bekommen.

Die Nacht in der Stadt

Der Abend im Festspielhaus beginnt mit Aaron Coplands Quiet City, einem kammermusikalischen Juwel für Solo-Trompete, Englischhorn und Streicher. Ursprünglich als Musik für Irwin Shaws gleichnamiges Schauspiel komponiert, arbeitete es Copland zu einem eigenständigen Kammermusikwerk um und brachte es 1941 zur Uraufführung. Die Trompete wirkt wie ein nächtliches Signal in den Straßen New Yorks – ein Ruf an die Erinnerung, an das Gewissen, an all das, was im Lärm des modernen Lebens verloren zu gehen droht. Ein poetischer Auftakt voller Sehnsucht und stiller Melancholie

Jazz trifft Klassik

Mit Gershwins Concerto in F betritt eine Musik die Bühne, die Welten verbindet: Hélène Grimaud, die mehrere Jahre in Gershwins Heimat New York lebte, hat den quirligen, pulsierenden Klang der Metropole in sich aufgesogen. Am Flügel lässt sie Synkopen, Blues-Themen und Charleston-Rhythmen zu einem funkelnden musikalischen Fest verschmelzen.

Der New Yorker Dirigent Walter Damrosch, der die Rhapsody in Blue bestellt und dann auch orchestriert hatte, bat George Gershwin gleich nach deren Uraufführung um ein Klavierkonzert. Gershwin erfüllte den Auftrag und saß bei der Uraufführung unter Damrosch am 3. Dezember 1925 sogar selbst als Solist am Flügel. Das Concerto in F folgt der klassisch dreisätzigen Form, die Gershwin sich aber mit Synkopen, am Blues orientierten Themen und Charlestonrhythmen auf höchst individuelle Art zu eigen macht. Gershwin machte so den Jazz „hoffähig“ in den Palästen der Hochkultur – auf eine Weise die Damrosch an das Märchen vom Aschenputtel erinnerte: „Gershwin ist der Prinz, der sein Aschenputtel bei der Hand nahm und sie der erstaunten Welt als Prinzessin vorstellte – zweifellos zum Missvergnügen ihrer neidischen Schwestern.“

Ein Geschenk, das bleibt

Der Valentinstag blickt auf eine lange Tradition zurück: Schon seit dem Jahr 469 ist er als Tag der Liebenden im Kalender verankert. Und wie könnte man diesen besonderen Tag stilvoller begehen als mit klassischer Musik? Das Konzert des Freundeskreises am 14. Februar im Festspielhaus wird einen Abend für Verliebte, Freunde, Musikliebhaber – und alle, die sich von der Kraft der Musik berühren lassen möchten.

Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101

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