Vision String Quartet: Neues Album auf dem Label ACT
Konzerttournee im Januar und Februar 2026
Fünf Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich das Vision String Quartet mit einem Paukenschlag zurück: „In the Fields“, das am 30. Januar 2026 beim renommierten Label ACT sowohl als CD, als auch als hochwertige Vinyl und natürlich digital erscheint, ist ein Manifest für die Vielseitigkeit des Streichquartetts und ein Statement für musikalische Neugier. Die Berliner Formation, bestehend aus Florian Willeitner (Violine), Daniel Stoll (Violine), Sander Stuart (Viola) und Leonard Disselhorst (Cello), hat sich in den letzten Jahren als „string quartet of the future“ (The Sydney Morning Herald) etabliert und ist bekannt für ihre Grenzgänge zwischen Klassik, Folk, Jazz und eigenen Kompositionen.
Authentizität und Spielfreude
Für ACT ist die Veröffentlichung eine weitere Öffnung über Welt des Jazz hinaus. ACT-CEO Andreas Brandis zur Zusammenarbeit: „Meine Verbindung zum Vision String Quartet reicht viele Jahre zurück – sie begann mit den Concerto.21-Meisterklassen, die ich leite, und setzte sich in einer engen Zusammenarbeit mit ihrem Geiger Florian Willeitner fort. In Zukunft wird ACT sich noch stärker für Verbindungen zwischen klassischer Musik, zeitgenössischer Musik und Improvisation öffnen – und das Vision String Quartet ist ein brillanter Vertreter dieses Ansatzes.“
Bartók-Quartett im Zentrum
Bartóks 4. Streichquartett ist das Herzstück des Albums: Seine Sätze werden nicht nur klassisch interpretiert, sondern in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Percussionisten Bernhard Schimpelsberger um eine „percussive dimension“ erweitert, die neue klangliche Sphären erschließt. Die Musiker beschreiben die Erfahrung, dieses Werk auf ihrer Australientour 2023 in 13 Konzerten gespielt zu haben, als „kompositorischen Fiebertraum“, der ihnen in Fleisch und Blut übergegangen sei.
Es lohnt sich, das Album von Anfang bis Ende in der vorgesehenen Reihenfolge und nicht im Shuffle-Modus zu hören. Erst durch das durchdachte Wechselspiel zwischen den Quartettsätzen von Bartók, Ravel und Dvořák sowie den Eigenkompositionen entfaltet sich die dramaturgische Spannungskurve des Albums in ihrer ganzen Tiefe. Zusammen mit ihren außergewöhnlichen Gästen zeigen die vier Musiker auf „In the Fields“ einmal mehr, wie lebendig, neugierig und grenzenlos das Streichquartett im 21. Jahrhundert sein kann.
Konzerttermine:
- 24.01. Lauenau, Sägewerk
- 25.01. Bremen, Hochschule für Künste
- 27.01. Oslo (NO), Gamle Logen
- 28.01. Bergen (NO), Grieg Heritage Hotel
- 08.02. Gent (BE), De Bijloke
- 14.02. Berlin, Zitadelle Spandau
- 24.02. Hamburg, Elbphilharmonie
- 27.02. Aschaffenburg, Stadttheater
- 01.03. Aachen, Krönungssaal
- 04.03. Düsseldorf, Tonhalle
- 06.03. St. Gallen (CH), Tonhalle
- 08.03. Zürich (CH), Tonhalle
- 05.04. London (UK), Wigmore Hall
