Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Sabine Meyer beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn
Konzert »Virtuose Pretiosen« mit Fagottist Dag Jensen - Leitung Risto Joost
Die dem WKO seit langer Zeit eng verbundene Star-Klarinettistin Sabine Meyer ist endlich mal wieder in Heilbronn und zwar zu ihrem 100. gemeinsamen Konzert mit dem Kammerorchester. Unter dem Dirigenten Jörg Färber unternahmen das WKO und Sabine Meyer seit 1983 zahlreiche Tourneen im In- und Ausland und nahmen mehrere CDs zusammen auf. Zum 5. WKO-Abonnementkonzert am 22. Januar 2025 um 19.30 Uhr unter dem Titel »Virtuose Pretiosen« bringt Sabine Meyer den norwegischen Fagottisten Dag Jensen mit. Unter der Leitung von Chefdirigent Risto Joost werden Werke von Carl Maria von Weber, Richard Strauss und Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören sein.
Lunch-Konzert um 12.00 Uhr und Kurztournee
Am 22. Januar 2025 um 12.00 Uhr lädt das WKO wieder zum Lunch-Konzert mit anschließendem Mittagessen im Foyer der Harmonie ein. Hier erklingt Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre »Die Hebriden« und seine ersten Sinfonie unter der Leitung von Risto Joost. Im Anschluss an das Heilbronner Konzert geht das Programm auf Tournee nach Kaiserslautern, Ludwigsburg, Wiesbaden und Weingarten. Die Musik der Romantik mit feinen Stimmungsnuancen, zurückhaltender Noblesse und ihrem teilweise rhapsodischen Charakter ist bei Sabine Meyer und dem norwegischen Fagottisten Dag Jensen, der auch Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer ist, in den besten Händen. Da erklingt Richard Strauss‘ Duett-Concertino für Klarinette und Fagott, »eine Klangkunst der Kürze und Beschränkung und der Altersreife«, wie eine zeitgenössische Kritik beschreibt. Da eignet Carl Maria von Weber, den beiden Holzblasinstrumenten virtuose Pretiosen zu: der Klarinette das komprimierte Concertino, dem Fagott ein ungarisches Andante & Rondo. Den Reigen der deutschen (Spät-) Romantiker komplettiert Felix Mendelssohn Bartholdy mit zwei frühen konzertanten Werken: der Hebriden-Ouvertüre sowie seiner 1. Sinfonie. An die Stelle letzterer tritt in Wiesbaden und Weingarten Robert Schumanns Orchesterwerk Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52.
Mittwoch, 22.01.2025
19.30 Uhr, Theodor-Heuss-Saal, Harmonie Heilbronn
18.45 Uhr, Einführung mit Intendantin Katrin Kirsch
Weitere Konzerttermine mit diesem Programm:
Do 23.01.2025, 19.30 Uhr // Kaiserslautern, Fruchthalle
Fr 24.01.2025, 20.00 Uhr // Ludwigsburg, Forum am Schloßpark
So 26.01.2025, 19.00 Uhr // Wiesbaden, Meisterkonzerte, Kurhaus
Mi 02.04.2025, 20.00 Uhr // Weingarten, Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.