René Pape singt beim Großen Adventskonzert mit dem Dresdner Kreuzchor
Das Konzert am 18. Dezember verbindet erneut musikalische Genres und Generationen
Der weltweit gefeierte Opernsänger René Pape wird beim Großen Adventskonzert am 18. Dezember gemeinsam mit dem Dresdner Kreuzchor im weihnachtlich illuminierten Rudolf-Harbig-Stadion singen. Für den Weltstar ist es eine Rückkehr zu seinen musikalischen Wurzeln: Er war vor 45 Jahren selbst Kruzianer und steht nun erneut mit dem Chor seiner Kindheit in Dresden auf der Bühne. Zudem bringt Howard Carpendale große Gefühle und seine schönsten Weihnachtslieder auf die emotionalste Weihnachtsbühne Deutschlands. Mit den Chören und dem eigens für den Anlass zusammengestellten Cross Bell Orchestra verspricht die 9. Ausgabe des Formats erneut ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit zu werden.
Verbundenheit mit dem Chor der Kindheit
„Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Konzert mit René Pape“, sagt Kreuzkantor Martin Lehmann. „Für unsere jungen Sänger, aber auch für mich, ist es aufregend zu erleben, wie die Verbundenheit mit dem Chor der Kindheit über eine große, internationale Karriere hinweg bestehen bleiben kann. Der gemeinsame Auftritt mit René Pape vor mehr als 20.000 Zuschauern wird sicher für beide Seiten ein bewegender Moment.“
International gefeierter Sänger
Laut der britischen Fachzeitschrift „Gramophone“ hat René Pape „eine der schönsten Bassstimmen der Welt“. Gefeiert wird der Klassikweltstar, der seit 1988 zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden in Berlin gehört, auch an der Metropolitan Opera in New York ebenso wie in London, Wien, Mailand, Bayreuth, Salzburg und München. Für seine Aufnahmen erhielt er zwei Grammy Awards sowie einen Echo Klassik. Dem Dresdner Kreuzchor gehörte er von 1974 bis 1981 an.
Kostbarer Moment
„Der Kreuzchor hat die Grundlage für meine musikalische Karriere gelegt: Disziplin, Demut vor der Musik und die Freude am gemeinsamen Klang“, sagt René Pape. „In Dresden wieder neben den Kruzianern zu stehen, ist auch ein Stück Heimkehr. ‚Maria durch einen Dornwald ging‘ habe ich als Junge selbst unzählige Male gesungen. Dieses Lied nun mit den Kruzianern von heute noch einmal erklingen zu lassen, wird für mich ein kostbarer Moment.“
„Die Jungen fiebern diesem Abend entgegen. Das Stadion, die Lichter, die Begeisterung des Publikums: Das ist für sie ein Höhepunkt im Konzertjahr“, ergänzt Martin Lehmann. „Und es ist eine wertvolle Erfahrung: Sie sehen, dass ihre Musik auch abseits der traditionellen Spielorte und jenseits des klassischen Repertoires Menschen erreicht.“
Stadionpremiere: Philharmonischer Kinderchor erstmals dabei
Neben dem Dresdner Kreuzchor steht in diesem Jahr erstmals auch der Philharmonische Kinderchor Dresden auf der Stadionbühne. Der Chor mit etwa 140 Mitgliedern zählt zu den erfolgreichsten Kinderchören Deutschlands und gibt mit seinen Mädchenstimmen dem Abend eine eigene Note. „Für unsere jungen Sängerinnen und Sänger ist das etwas ganz Besonderes. Sie stehen gemeinsam mit den Kruzianern und einem Weltstar wie René Pape auf der großen Stadionbühne – und hören, wie Tausende Menschen mit ihnen ‚Stille Nacht‘ singen. Darauf freuen wir uns sehr“, sagt Gunter Berger, Chordirektor des Philharmonischen Kinderchors Dresden.
Pop trifft Orchester: Howard Carpendale singt Weihnachtsklassiker
Mit Howard Carpendale betritt eine der größten Musik-Legenden die Stadionbühne. Die Karriere des in Südafrika geborenen Künstlers überspannt mittlerweile sechs Jahrzehnte. Zu den besonderen Produktionen in der jüngeren Diskografie des Sängers gehört das mit dem Royal Philharmonic Orchestra und dem City of Prague Philharmonic Orchestra aufgenommene Weihnachtsalbum „Happy Christmas … Again!“, erschienen 2025.
Die musikalische Leitung des Abends liegt erneut in den Händen von Peter Christian Feigel, der zugleich das aus Band- und Studiomusikern eigens für diesen Anlass formierte Cross Bell Orchestra leitet. „Dieser Abend hat eine Bandbreite wie kaum ein anderes Konzert: Wir spannen einen Bogen vom alten deutschen Weihnachtslied über die Oper bis zum amerikanischen Christmas-Song. Eigens geschriebene Übergänge machen aus einzelnen Nummern eine Erzählung“, sagt der auf Crossover-Produktionen spezialisierte Dirigent. „Die Herausforderung ist der Auftritt unter freiem Himmel: Ein leises Solo muss die letzte Reihe erreichen, ein voller Chorsatz das ganze Rund erfüllen. Gelingt das, werden Tausende Menschen plötzlich still – ein magischer Moment.“
Neu: Kombitickets mit Stadtrundfahrt
Das Große Adventskonzert findet am Freitag, 18. Dezember 2026, im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion statt. Beginn ist um 18 Uhr. Tickets gibt es ab 44 Euro, dazu kommen flexible Familien- und Gruppentickets. Neu sind in diesem Jahr verschiedene Kombitickets, zum Beispiel mit einer Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt durch Dresden sowie einem Transfer von der Innenstadt zum Stadion. Auch mit der Sächsischen Dampfschifffahrt wird es ein Kombiticket geben, sobald der neue Termin für das Event „ELBZAUBER – Open-Air auf dem Fluss“ feststeht. Der Vorverkauf läuft, u. a. in den DDV-Lokalen, an der Konzertkasse Dresden, an weiteren Vorverkaufsstellen sowie online unter www.adventskonzert.de. Jedes Ticket nimmt automatisch an der Verlosung einer romantischen Winterreise von Eberhardt Travel zum Polarkreis teil.
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