Die Symphoniker Hamburg in der Saison 2026/27
Chefdirigent Sylvain Cambreling dirigiert acht symphonische Konzerte - Debüts bei Solisten und Dirigenten
Chefdirigent Sylvain Cambreling dirigiert insgesamt acht symphonische Konzerte einschließlich eines Sonderkonzertes in der Elbphilharmonie, bei dem neben Gershwins Klavierkonzert auch das Mozart-Requiem mit einem neu komponierten Werk von Fabrizio Cassol anstelle der üblichen Fassungen des Schlusses zu erleben sein wird. Er eröffnet die Saison mit Auszügen aus Beethovens Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus, den Wesendonck-Liedern von Richard Wagner mit Jennifer Holloway als Solistin und Hans Zenders Schumann-Phantasie, einer komponierten Interpretation von Robert Schumanns ekstatischer Klavierfantasie.
Khatia Buniatishvili als Solistin im Neujahrskonzert
In weiteren Konzerten präsentiert er mit den Symphonikern unter anderem ein reines Mozart-Programm mit Bratschist und Jeffrey-Tate-Preis-Gewinner Timothy Ridout als Solisten im berühmten Klarinettenkonzert, Auszüge aus Tschaikowskys Der Nussknacker in Kombination mit Scelsis Quattro pezzi su una nota sola, Tschaikowskys erstes Klavierkonzert mit Khatia Buniatishvili als Solistin beim traditionellen Haspa Neujahrskonzert, Brahms’ Violinkonzert mit Shootingstar Benjamin Beilman sowie ein Konzert mit der Sopranistin Sandrine Piau mit Werken von unter anderem Boesmans und Mozart. Und natürlich dürfen die traditionellen Sonderkonzerte zu Weihnachten und Neujahr nicht fehlen. Bei beiden steht in dieser Saison Beethoven auf dem Programm – die Leitung von Beethovens Neunter zum Jahreswechsel übernimmt in diesem Jahr Alexander Briger. Ein weiteres Highlight ist ein Sonderkonzert in der Elbphilharmonie mit Nils Landgren, das Kurt Weill gewidmet ist.
Spannende Debüts
Intendant Daniel Kühnel freut sich nicht nur auf spannende Debüts am Pult – mit unter anderem Anna Rakitina, Miguel Sepúlveda, Jack Sheen, Ryan Wigglesworth und Tianyi Lu –, auf Wiederkehrer – darunter Nicolas Ellis und Paweł Kapuła, die ihre Debüts mit dem Laeiszhalle Orchester in der laufenden oder der vorangegangen Saison gegeben haben –, sowie auf bekannte Namen wie David Afkham, Andris Poga, Bernard Labadie und Ton Koopman.
Die Reihe der Solisten ist 2026/2027 vielfältig und hochkarätig: Neben herausragenden Sängern – darunter Jennifer Holloway, Julia Lezhneva, Alexander Roslavets, Sandrine Piau und Krassimira Stoyanova – begrüßen die Symphoniker unter anderem Martha Argerich, Khatia Buniatishvili, Szymon Nehring, Marc-André Hamelin, Sara Davis Buechner und Boris Giltburg am Klavier, Edgar Moreau und Jing Zhao am Cello und die Violinist:innen Benjamin Beilman und Liya Petrova. Für ein Sonderkonzert in der Elbphilharmonie ist der Posaunist Nils Landgren zu Gast.
Abwechslungsreich: Das Education-Programm
Gewohnt präsent und abwechslungsreich gestaltet sich das Education-Programm, an dem nicht nur die Symphoniker Hamburg mitwirken, sondern auch die Kika-Moderatoren Singa Gätgens und Juri Tetzlaff sowie Schauspielerin Melanie Weirather. Neben den populären Hasi-, Märchen- und Kinderkonzerten in der Laeiszhalle konzipieren Leiterin Johanna Franz und ihr Team mit den Symphonikern nicht nur Konzerte und Veranstaltungen rund um den Konzertbesuch für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen, sondern bieten unter dem Titel »Symphonische Brücken« auch spezielle Konzerte für Demenzkranke in Pflegeeinrichtungen an.
Drei Konzertreihen in der Laeiszhalle
Mit ihren 25 großen symphonischen Konzertprogrammen gestalten die Symphoniker Hamburg als Residenzorchester der Laeiszhalle drei Konzertreihen im Großen Saal, die auch im Abonnement buchbar sind: Die klassischen Symphoniekonzerte am Sonntagabend mit zehn Programmen, die »Morgen Musik«-Konzerte am Sonntagvormittag mit vier Terminen sowie die »VielHarmonie« am Donnerstagabend mit fünf Ausgaben. Weiterhin gestalten sie Sonderkonzerte in der Laeiszhalle und in der Elbphilharmonie, darunter neben Weihnachts- und Jahreswechselkonzert auch das beliebte Filmkonzert. Darüber hinaus gibt es die Kammerkonzert-Reihe im Kleinen Saal der Laeiszhalle sowie die beliebten Lunchkonzerte im dortigen Brahms-Foyer.
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