Neun Preisträger beim Leipziger Clara Schumann-Wettbewerb
Ur-Ururenkelin von Clara Schumann, Pianistin Heike-Angela Moser, zählte zu den Juroren des von der Neuen Leipziger Chopin- Gesellschaft ausgerichteten Wettbewerbs
Zum 3. Leipziger Clara Schumann-Wettbewerb 2021 der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft (online ausgetragen) bewiesen insgesamt 16 Pianistinnen und Pianisten zwischen 10 und 23 Jahren mit ihren Interpretationen anspruchsvoller Werke hohe Qualität. Die Jury vergab insgesamt neun Preise in drei Altersgruppen: drei Preise in der Altersgruppe I, einen 1. und einen 2. Preis in der Altersgruppe II sowie zwei 2. und zwei 3. Preise in der Altersgruppe III.
Die beiden ersten Preisträgerinnen sind Andromache Dorothea Kammenos (12, Remchingen, Baden-Württemberg) und Paula Nißl (14, Moosinning, Bayern), die zudem jeweils einen Förderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Clara Schumann erhielten. Mirjam Scholl (11, Biederitz, Sachsen-Anhalt) wurde mit einem Förderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Pauline Viardot und Cornelius Fink (12, München) mit einem allgemeinen Förderpreis geehrt. Die Leipziger Pianistin Carina Schleining (18) wurde mit dem 2. Preis in der Altersgruppe III sowie mit einem Chopin-Förderpreis ausgezeichnet. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 2.650 Euro vergeben. Das ursprünglich im Schumann-Haus Leipzig geplante Preisträgerkonzert soll 2022 nachgeholt werden.
Der 4. Clara Schumann-Wettbewerb wird im Oktober 2022 ausgetragen.
Die 16 Teilnehmenden aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mussten wie auch im vergangenen Jahr ihre Beiträge per Video-Aufnahme einreichen. Angeschaut wurden diese von allen Jury-Mitgliedern gemeinsam am 23. Oktober im Polnischen Institut Berlin - Filiale Leipzig.
Das Wettbewerbsprogramm umfasste ein Originalwerk von Clara Schumann bzw. anderer Komponistinnen ihrer Zeit sowie ein Werk von Fryderyk Chopin oder seiner Zeitgenossen. Der Clara Schumann-Wettbewerb ist Teil der Leipziger Chopin-Tage (21. bis 24. Oktober) und wurde 2019 von der Initiatorin Prof. Gudrun Franke anlässlich des Festjahres CLARA19 ins Leben gerufen.
Die Jury bestand aus der Ur-Ururenkelin von Clara Schumann, Heike-Angela Moser (München), Sonia Achkar (HMDK Stuttgart), Katharina Treutler (HMT Leipzig), Prof. Gudrun Franke, Prof. Alexander Meinel und Prof. Dietmar Nawroth (HMT Leipzig).
Zu den Förderern des Clara Schumann-Wettbewerbs zählen die Stadt Leipzig, die Europäische Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur, der Soroptimist Club Leipzig, das Schumann-Haus, das Polnische Institut Berlin - Filiale Leipzig und die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Barthodly.
Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland. Zusammen konzertieren sie in den beiden überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihen in Leipzig/Markkleeberg „Herfurthsche Hausmusik“ (bis 2015 „Westphalsche Hausmusik“)
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