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Meldung vom 26.10.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

»Siemens Conductors Scholarship«

Zwei Gewinner bei der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Oscar Jockel und Christian Blex haben beim Auswahlverfahren für das Siemens Conductors Scholarship der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker in der Philharmonie beide überzeugt und teilen sich den Gewinn: Die Dirigenten erhalten beide ein 2-jähriges Stipendium, in dessen Rahmen sie unter anderem jeweils ein Jahr dem Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, assistieren und die Leitung eines eigenen Porträtkonzerts mit dem Kammerorchester der Karajan-Akademie in der Philharmonie Berlin übernehmen.

Das »Siemens Conductors Scholarship« wurde dieses Jahr zum zweiten Mal und erstmals durch ein aufwendiges, mehrtägiges Auswahlverfahren vergeben. Dabei traten insgesamt neun junge Dirigentinnen und Dirigenten an, die aus knapp 200 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt worden waren. Sie dirigierten Ausschnitte aus Werken von Debussy, Tschaikowsky und Beethoven mit der Karajan-Akademie vor einer namhaften Jury: neben Kirill Petrenko (Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker) und Andrea Zietzschmann (Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker) bestand die Jury aus Peter Riegelbauer (Geschäftsführer der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und Kontrabassist der Berliner Philharmoniker), Prof. Stephan Frucht (Künstlerischer Leiter des Siemens Arts Program), Annette Mangold (Leiterin der Konzertplanung der Stiftung Berliner Philharmoniker), Pamela Rosenberg (Kuratoriumsmitglied der Karajan-Akademie) und Stanley Dodds (2. Violine der Berliner Philharmoniker und Dirigent).

Die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker geht auf eine Initiative Herbert von Karajans zurück, der Anfang der 1970er-Jahre die Idee hatte, die Ausbildung des Orchesternachwuchses der Berliner Philharmoniker in einer Akademie zu organisieren. Diese Form der institutionalisierten Förderung war damals eine Innovation. Zum ersten Mal wurde für herausragende junge Musiker, die eine erstklassige, aber meist am solistischen Repertoire orientierte Hochschulausbildung durchlaufen, die Möglichkeit geschaffen, sich in einer Gemeinschaft von Spitzenmusikern wie den Berliner Philharmonikern zu vervollkommnen. Im Einzelunterricht und im Bereich der Kammermusik von Dozenten aus den Reihen des Orchesters betreut, integriert in Orchesterproben und Konzerte, sammeln die jungen Musikerinnen und Musiker unersetzliche Erfahrungen für ihren Berufsweg, erlernen die professionelle Disziplin eines Weltklasse-Orchesters und Konzertroutine im besten Wortsinn.

Doch nicht nur die Akademisten profitieren für ihre Zukunft von der Spitzenausbildung in Form eines zweijährigen Stipendiums, sondern auch die Berliner Philharmoniker selbst. Denn den Ausschlag für den Gewinn eines Probespiels um eine Stelle in ihrem Orchester geben nicht nur instrumentales Können und Musikalität auf höchstem Niveau, sondern auch eine zum Klangkörper passende Klangvorstellung. Darauf von Musikerinnen und Musikern des Orchesters optimal vorbereitet, können die hochtalentierten Akademistinnen und Akademisten zu jungen Profis der Berliner Philharmoniker werden, welche die Tradition fortschreiben. Rund ein Drittel der heutigen Berliner Philharmoniker sind aus der Akademie hervorgegangen.

Ihr Können stellen die Akademistinnen und Akademisten regelmäßig in ihren Konzerten im Kammermusiksaal der Philharmonie unter Beweis. Darüber hinaus sind die Stipendiaten der Karajan-Akademie auch solistisch in der monatlich stattfindenden Carte-Blanche-Reihe bei freiem Eintritt im Kammermusiksaal zu erleben.

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