– dieses Motto umspielt die Mozartwoche 27 und bringt Wolfgang Amadé mit Komponistenkollegen zusammen, die als "andere Mozarts" gefeiert werden. Der Ruhm Mozarts strahlte früh so hell, dass andere Komponisten gerne so tituliert wurden. Solche Beinamen waren damals in erster Linie ein publikumstaugliches Gütesiegel: Wer mit Mozart in Verbindung gebracht wurde, musste außergewöhnlich sein! Im dichten Konzertprogramm der Mozartwoche 27 finden sich nun zahlreiche heute selten aufgeführte Werke dieser "Mozarts" und laden zu spannenden Dialogen zwischen Mozart und den "Mozarts" ein. Darunter ist Juan Crisóstomo de Arriaga, der als "spanischer Mozart" galt; Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges wurde als "Mozart der Karibik" bezeichnet, Joseph Martin Kraus als "schwedischer Mozart", François Devienne wurde der "französische Mozart" genannt und Josef Mysliveček der Spitzname "böhmischer Mozart" verliehen.">

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Meldung vom 23.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Mozarteum Salzburg: Programm der Mozartwoche 2027

Mozartwoche Salzburg vom 21. bis 31. Januar 2027

Mozart & "Mozarts" – dieses Motto umspielt die Mozartwoche 27 und bringt Wolfgang Amadé mit Komponistenkollegen zusammen, die als "andere Mozarts" gefeiert werden. Der Ruhm Mozarts strahlte früh so hell, dass andere Komponisten gerne so tituliert wurden. Solche Beinamen waren damals in erster Linie ein publikumstaugliches Gütesiegel: Wer mit Mozart in Verbindung gebracht wurde, musste außergewöhnlich sein! Im dichten Konzertprogramm der Mozartwoche 27 finden sich nun zahlreiche heute selten aufgeführte Werke dieser "Mozarts" und laden zu spannenden Dialogen zwischen Mozart und den "Mozarts" ein. Darunter ist Juan Crisóstomo de Arriaga, der als "spanischer Mozart" galt; Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges wurde als "Mozart der Karibik" bezeichnet, Joseph Martin Kraus als "schwedischer Mozart", François Devienne wurde der "französische Mozart" genannt und Josef Mysliveček der Spitzname "böhmischer Mozart" verliehen. Mit manchen verband Mozart tatsächlich eine persönliche Bekanntschaft. Der böhmische Komponist Josef Mysliveček etwa war zeitweise Freund und Einflussgeber. Andere waren ebenso hochtalentiert, bewegten sich in nahen musikalischen Umlaufbahnen oder berührten mit ihren Lebenswegen jenen Mozarts. Wer hier wen inspirierte, lässt sich im Nachgang nicht immer eindeutig sagen. Mozart wurde jedenfalls zum Fixstern, zur Marke, an dem sich eine Generation messen ließ. Neben dem Themenschwerpunkt Mozart & "Mozarts" steht die Oper Così fan tutte in einer semiszenischen Aufführung im Mittelpunkt der Mozartwoche 27 mit der CAMERATA Salzburg, die 2027 ihren 75. Geburtstag feiert, und mit einem Starensemble rund um Thomas Hampson und Kathryn Lewek. Thematisch angelehnt entsteht Die Schule der Liebenden als innovative Neuinterpretation in Kooperation mit der Universität Mozarteum, bei der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen auf die Perspektiven und Lebensrealitäten der heutigen Jugend trifft. Zudem wird des 200. Todestags eines anderen großen Tonschöpfers gedacht: Ludwig van Beethovens monumentale 9. Sinfonie steht auf dem Programm. Das vielfältige Angebot der Mozartwoche 27 wird komplettiert durch kunstvolles Marionettentheater mit Die Gärtnerin aus Liebe, Schauspiel, Kino mit Live-Musik, ein Mozart’sches Krimicafé, Lesungen, Künstlertalks, Familienkonzerte und vieles mehr. Der Orchester- und Solist:innen-Reigen ist handverlesen, darunter sind Stammgäste wie die Wiener Philharmoniker, die zusammen mit Adam Fischer & Igor Levit sowie unter Christian Thielemann und Philippe Jordan zu erleben sind. Hinzu kommen das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, das Kammerorchester Basel mit Kristian Bezuidenhout, die Kammerakademie Potsdam mit François Leleux, das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv, Magdalena Kožená, Daniel Ottensamer, Christoph Sietzen, Raphaela Gromes, Kian Soltani, Maximilian Kromer und das Cuarteto Quiroga mit Veronika Hagen. Diese Debüts bei der Mozartwoche 27 stechen heraus: Víkingur Ólafsson, Augustin Hadelich und Alexandra Dovgan.

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