Dirigierdebüt von Emmanuel Tjeknavorian in Wien
Es folgen weitere Dirigate bei großen Orchestern
Der Geiger Emmanuel Tjeknavorian, der 2015 beim Internationalen Sibelius-Wettbewerb in Helsinki reüssiert hat, gastierte in den vergangenen Spielzeiten auf den wichtigsten europäischen Konzertpodien. In Wien konnte man den 24jährigen schon oft erleben, sei es in Recitals, bei Kammermusik oder auch mit großen Orchestern, wo er regelmäßig Publikum und Presse begeistert. Am Sonntag, 10. November 2019 stellt sich Emmanuel Tjeknavorian erstmals in seiner Heimatstadt Wien auch als Dirigent vor. In einer Matinée um 10:30 am Wiener Konzerthaus leitet er das Wiener KammerOrchester mit dem Tenor John Ken Nuzzo und diesem Programm:
Erich Wolfgang Korngold: Suite (Viel Lärm um Nichts op. 11), Wolfgang Amadeus Mozart: Arien aus Don Giovanni, Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail und Così fan tutte sowie Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 (Italienische).
Gefeiert als „Geiger des Besonderen“ (Wiener Zeitung), hat sich der Geiger und Dirigent Emmanuel Tjeknavorian innerhalb kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Musiker seiner Generation entwickelt. Zu den Höhepunkten der Saison 19/20 gehören seine Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Japan und Wiedereinladungen zu den St. Petersburger Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Radio-Symphonieorchester Wien. Als jüngster „Artist in Residence” in der Geschichte des Wiener Musikvereins gestaltet er in der aktuellen Spielzeit einen eigenen Zyklus in diesem traditionsreichen Haus. Außerdem kehrt er als „Junger Wilder” erneut ins Konzerthaus Dortmund zurück. Als Dirigent gibt er sein Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester und leitet das Göttinger Symphonieorchester, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn und den Wiener Concert-Verein.
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